Testament einer Katze

Das Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben,
denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag‘ bitte nicht:
„Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh!“
Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib‘ ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurücklasse,
ist alles, was ich geben kann.
(Quelle: Internet)
.
Ach Micky … Wir vermissen Dich! Sehr!
.

Daumen drücken

Wenn Sie vielleicht ein paar gedrückte Daumen für uns übrig hätten?

Der MannMitHut und ich kommen gerade (22.30 Uhr) aus der Tierklinik, wo unsere Micky die Nacht verbringt. Die Rabenschwarze begrüßte uns heute Nachmittag … ja, eben nicht. Apathisch lag sie im verstecktesten Winkel, kurzatmig, mit Fieber und Schmerzen.

Jetzt ist ihr Zustand einigermaßen stabil, aber fit ist was anderes …

Habemus Gartenhütte!

Wenn zwei Leute am Wochenende in der größten Hitze schaffen, statt Gegend anzugucken oder am See zu liegen oder einfach nur mal nix zu tun – dann sind das wohl AnnJ und der MannMitHut … Wobei: Der MannMitHut ist so begeistert von seinem neuen Akkuschrauber, dass er den mal so gar nicht hergibt und ich entweder dekorativ rumstand, kluge Anleitungsinterpretationen von mir gab, da und dort mal was festhielt, Schrauben und Nägel reichte oder Bauteile abmaß. Und für die Arbeitsmotivation in Form von Cervicia sorgte.

Die Vorarbeiten haben länger gedauert als der Zusammenbau der Hütte, der war wirklich unkompliziert. Aber etwas handwerklicher Verstand wird schon vorausgesetzt. Als erster Versuch ist das nun wirklich nicht geeignet. Alles in allem: Jo, passt!:-)

Habemus Gartenhütte und aufgeräumte Terrasse, hallelujah!

Vorher: Kraterlandschaft … ein ausgegrabener Busch, ruinierter Rasen, entsorgter Grünabfallhaufen.

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Dazwischen: Sichtbarer Fortschritt – Hütte hat Wände und Dach, Richtfest stilecht mit Cervicia.

RF

Jetzt: eine ordentliche Gartenhütte für das Gartengerät, den Grill, den Rasenmäher und was sonst noch so rumoxidiert. (Auf dem Foto zu erahnen das neue Spielzeug vom MannMitHut, der nach diesem Foto noch das Türschloss montierte.)

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Coole Sache …

Nochmal 11 Fragen

Frau Novemberregen hat in ihrem Blog 11 Fragen beantwortet und gleichzeitig elf neue Fragen zur freien Verfügung gestellt. Und weil es so schön passt, bediene ich mich dort. Also, 11 Fragen:

1. Wie geht es Ihnen heute?
Mau … ich hatte heute ein langes Gespräch mit einem Bekannten, das mit vielen Gedanken und Feedbacks in Sachen Selbständigkeit verbunden war. Und mein Ego braucht jetzt erstmal Schokolade!

2. Wie finden Sie die Sache mit Pokémon-Go?
Das geht an mir vorbei – aber wenn es dazu beiträgt, dass viele Menschen viel draußen zu Fuß unterwegs sind, warum nicht. Sie sollten halt nur auf Autos, Laternenpfähle, Entgegenkommende etc. achten …

3. Haben Sie Pläne für das kommende Wochenende?
Viele. So viele, dass ich vor lauter Plänen wohl wieder nichts anfangen werde. Da ist eine Gartenhütte aufzubauen. Und ein Plan für den Herbst zu machen.

4. Was machen Sie, wenn Sie nicht schlafen können?
Ich suche mir eine Doku, die mich in den Schlaf redet. Vorzugsweise mit den Wörtern „Relativitätstheorie“, „Dunkle Materie“ oder „Raumzeit“.

5. Haben Sie schonmal die ISS vorbeifliegen sehen?
Nein. Ich gucke zwar oft, wann sie zu sehen ist, aber entweder ich verpeile das dann oder es hat Wolken.

6. Wie ist das bei Ihnen mit Vertrauen: Vorauskasse oder auf Rechnung?
Halbehalbe. Anzahlung bitte, sonst fange ich nicht an zu arbeiten. Aber bis jetzt wurde noch jede Rechnung bezahlt.

7. Also wenn wir jetzt zum Karaoke gehen, welches Lied singen Sie dann auf jeden Fall?
Vielleicht „Ich und ein Fass voller Wein“ von Versengold. Aber ich sollte besser nicht singen. Es sei denn, Sie wollen die Gäste loswerden.

8. Worüber machen Sie sich gerade Sorgen?
Dass ich alles gebacken kriege, ohne selber dabei Schaden zu nehmen.

9. Welche Chipssorte finden Sie am besten?
Chio Chips Hot Peperoni! Nur die! Keine anderen!

10. Wahlrecht ab 16, ja oder nein?
Nein!? Wählen gehen bedeutet doch zumindest in etwa und ungefähr zu wissen, was man da tut? Eher Wahlrecht ab 21 oder so …

11. Welchen Luxus leisten Sie sich?
Siehe hier. Und alles, was damit zusammenhängt. Anfang September ist wieder Stoffmarkt in Ludwigshafen *hibbel*

 

Ich hab ne Neue!

Zuwachs im Nähmaschinenpark, jawohl!
Wer nichts mit Nähnerd-Kram anfangen kann, muss jetzt hier nicht weiterlesen. Die anderen werden meinen Freudentanz verstehen.:-)

Denn ich habe mir den ultimativen und puren Luxus einer Overlock-Nähmaschine gegönnt:

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Und ich mag sie jetzt schon sehr!
Nach vielen Recherchen und gründlichen Überlegungen – warum gerade die Gritzner 788?
1. Sie hat einen Differentialtransport, der bei flutschigen und dehnbaren Stoffen echt Gold wert ist.
2. Sie hat einen Freiarm.
3. Das Einfädeln ist keine Raketenwissenschaft, wenn auch nicht so einfach wie bei einer normalen Nähmaschine.
4. Sie bringt einen Schwung Zubehör und fünf Sonder-Nähfüße mit.
5. Sie ist relativ leise und bleibt mit ihren Saugnapf-Füßen ordentlich auf dem Tisch stehen.
6. Die Anleitung ist okay, im Prinzip gilt aber: Auspacken und losnähen.
7. Einige von mir geschätzte Näherinnen, die Brot und Butter damit verdienen, nähen mit dieser Maschine, zum Beispiel die Frau Ringelmiez.
8. Der Preis! Hier stimmt einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich brauche ja keine Hochleistungsmaschine, sondern was für den soliden Hausgebrauch.

Und weil es mein Zimmer ist und ich da sehr gerne vor mich hinwerkele, hier noch ein paar Fotos. (Nochmal: Achtung, Nerdkram!)

Die Ahnenecke:

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Sie sehen hier die uralte (1918?), höllisch schwere (Gusseisen!) Nähmaschine von Omma E. (der Oma vom MannMitHut), die damit durchaus ihre kleine Familie über die Runden gebracht hat. Auf dem Regalbrett darüber die alte Singer-Nähmaschine meiner Mutter, auf der ich irgendwann meine ersten Näh-Gehversuche unternommen habe. Rechts ein Familienerbstück, das einer meiner Urgroßväter persönlich gemalt hat. Ich mag das Birkenwäldchen immer noch.
Ich bin auch sehr glücklich, dass die Schätze hier ein neues Zuhause haben.Und wenn ich dann auf der anderen Seite des Zimmers vor mich hinnähe und herzhaft fluche ob der aufzutrennenden Naht oder des Drecks…. – Sie wissen schon, dann höre ich sie durchaus lachen und spotten, die Omma E. (gelernte Schneiderin) und die Mama (äußerst versierte Hobbyschneiderin). Es passiert schon mal, dass ich mich dann umdrehe und sage: Ich kann Euch hören! Aber hauptsächlich spüre ich ihre positive und wohlwollende Energie.

Die kreative Ecke:

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Links die Neue, rechts meine Pfaff Hobby 1132, ebenfalls für den soliden Hausgebrauch.
Darüber mein kleiner Handwerkerstolz, die Aufbewahrung für die Nähgarnrollen. Ich sehe so auf Anhieb die Farbenauswahl, mit Glück hängt auch schon die farblich passende Spule darunter. Für die Scheren ebenfalls sehr praktisch, da griffbereit und trotzdem aus dem Weg. Drumherum meine Lieblingspostkarten und der allerbeste Pattydoo-Spruch: Jeden Tag eine gute Naht!:-)
Nunja, eigentlich müsste das Ganze nochmal ab und ordentlich fertig gebaut werden – aber Provisorien halten sich eben lange.
Die Holzstange rechts im Bild sollte ursprünglich mal alle Bänderrollen aufnehmen, kommt aber wohl nicht zum Einsatz. Links andeutungsweise mein Bücherregal. (Naja, den Wasserbecher fürs Bügeleisen-Wasser hätte ich vor dem Fotografieren wegräumen können.) Auf dem Tisch (ein Micke vom Blaugelben) mein aktuelles Projekt, eine Hexmex-Geldbörse.

Auf der anderen Seite – die Vorratsecke:

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Es ist tatsächlich schon einiges an Stoffen verarbeitet (da hats Lücken!), trotzdem ist noch jede Menge da. Links die Baumwoll-, Jersey- und Möbelstoffe, darunter Sammelsurium, für das ich noch keine sinnvolle Aufbewahrung gefunden habe. In der blauen „Schatzkiste“ – ähm, ja, UFOs …

Rechts die Stoffe, die eigentlich Tanzkostüme werden sollen. Ganz oben links die Chiffons (flutschflutsch), rechts die richtig teuren Spitzen- und Folienstoffe. Dazwischen reingewurschtelt Vlies und Füllwatte. Darunter drei Regalmeter mit elastischen Stoffen, hauptsächlich vom Restetisch (auch dafür vermisse ich München …). Unten liegenderweise die Pannesamt-Meterwaren. Es sind auch einige gleiche Stoffe in verschiedenen Farben für Gruppenkostüme da.

Eins hab ich noch:

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Damit das kreative Chaos auch zu sehen ist … Auf dem Boden: zwei aktuelle Nähsachen (eine allein reicht ja nicht, Sie machen doch auch immer drei, vier, fünf Sachen gleichzeitig, oder, ODER?) Im braunen Regal mein Wollvorrat, der wohl auch für fünf Jahre reicht.
Leider passt in das kleine Zimmer kein Tisch mehr zum Zuschneiden – dafür muss ich ins Dachgeschoss, wo ein Schreibtisch zweckentfremdet wird.

Ich MAG dieses Zimmer, leider fehlt mir die Zeit, mich dort öfter und länger auszutoben.