Monat: Oktober 2014

Home is …

where the Eintopf is! – Sagte der Mann Mit Hut und ließ es sich schmecken.

Chinakohleintopf mit Kartoffeln und Bacon

Da hat ein trüber Novembertag ü-ber-haupt keine Chance!

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Rezept ganz einfach:
Bacon anbraten, eine klein gewürfelte Zwiebel mit anbraten, in Streifen geschnittenen Chinakohl (hier ein ganzer, das reicht für zwei Personen für zwei Tage) dazugeben, mit Brühe gut aufgießen, mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Muskat nach Geschmack würzen, etwa 20 Minuten vor sich hinköcheln lassen (dabei fällt der voluminöse Chinakohl dann auch zusammen), drei bis vier gewürfelte Kartoffeln dazu, weitere 20 Minuten kochen, bis die Kartoffeln weich sind, evtl. noch mit ein bißchen Zucker abschmecken – fertisch! *mjam*

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Tischläufer beere

Aus der Nähmaschine gerutscht: Tischläufer in Beerenfarben

Maße: ca. 130 x 50 cm
Stoffe: Butinette, Wertingen
Vorlage: Eigenentwurf (aka Freestyle)
Details: 27 Quadrate 14 x 14 cm zusammennähen, Randstreifen lange Seiten annähen, Randstreifen kurze Seiten annähen (und immer schön die Nähte zwischendrin bügeln), Rückseite rechts auf rechts annähen (Note to myself: Wendeöffnung lassen!!), Teil wenden, evtl. noch einmal knappkantig rundumsteppen, zum fünfzigsten Mal bügeln – fertisch!

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Balkongedanken (1) – Von Veränderungen …

Und dann sitzt man da so und bewohnt seinen Balkon, so richtig mit Füße hoch und Kaffee in der Hand (oder auch Tee oder Schorle oder was mit Geist), und guckt so in die Gegend und fängt an, über dies und jenes nachzudenken, Gedanken kommen und bleiben – Balkongedanken eben.

„Ja, bist du eigentlich deppert?!“ – Diese Frage stelle ich mir momentan recht oft. Ich bin ein sehr sicherheitsbedürftiger Mensch, und einfach mal so alles über Bord zu werfen, was mich in den letzten zwei Jahrzehnten geprägt hat, empfinde ich nicht gerade als beruhigend.
Da ist nicht nur die räumliche Veränderung mit dem Umzug von Bayern nach Baden-Württemberg, die im Frühjahr 2015 ansteht.
Da ist auch die Abkehr vom gewohnten Berufsleben und der geplante Sprung in die Selbständigkeit. Es ist sehr leicht, im Nine-To-Five-Berufsalltag von Selbständigkeit, eigenem Geschäft, Herzensangelegenheit zu philosophieren. Das Ganze aber auch mit Hand und Fuß umzusetzen, zumal auf 400 km gedankliche Entfernung – nun ja. Ratgeber, Internet, Kurse und alle möglichen Weisheiten helfen da nur bedingt weiter. Die wirklich relevanten Informationen muss ich mir mühsam zusammensuchen und oft genug von vorn anfangen. Was will ich, was kann ich – braucht das jemand, kauft das jemand?
Und dann auch noch: Häuslebesitzer … also, erstmal Baustellenbesitzer, weil doch Einiges am Häusle erneuert werden muss. Wo ist die nächste Geldeselzucht?

Andererseits: In den letzten Jahren habe ich mich selbst doch deutlich verändert, mir neue Blickwinkel gesucht, Augen und Ohren aufgemacht, Informationen aufgesaugt – die neuen Richtungen erscheinen mir sehr viel attraktiver als den bisherigen Weg weiterzugehen.

Oder, wie mir die Postkarte auf meinem Schreibtisch mantrat:
„Besser auf neuen Wegen etwas stolpern als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten.“

Na denn (ich werde trotzdem noch viele schlaflose Nächte haben).
Jetzt erstmal Kaffee!

 

Kollnburg

Nachdem Der Mann Mit Hut und ich in diesem Jahr noch nicht viel Gelegenheit hatten, Zeit miteinander zu verbringen, haben wir das verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub genutzt.

Also nochmal Kollnburg – sehr dörflich, sehr viel Gegend, sehr viel Bayerischer Wald. Mit Glück ergatterten wir noch ein hübsches Zimmer (hier) oben am Berg, deshalb konnten wir auch auf den Nebel HINUNTERschauen und die Morgensonne haben.

Buntes Laub, viel Sonne, lecker Frühstück und ordentliche bayerische Küche, es baumelte die Seele.

Und auch wieder: Kletterwald! Hier baumelte die Seele nicht mehr, sondern sie geriet ab und zu in leichte Panik (meine jedenfalls, nicht die vom Mann Mit Hut), wenn der Parcours hoch oben – äh, unwegsam wurde. (HilfewasmußichtunwelcherFußzuerstundwelcheHandundwohinüberhaupt?! Und wieso wackelt das so und wieso ist da soviel Abstand dazwischen??!! Einself!!)
Der Running Gag wie immer: Mein Freund, der Baum!
Aber alle Schweinehündchen ließen sich besiegen, und hinterher grinste der Stolz, es geschafft zu haben.

Auch sehr empfehlenswert: Die Brennerei Liebl in Bad Kötzting. Nach ausgiebigem Testen gab es für den Mann Mit Hut einen Whisky und für mich einen Likör vom Roten Weinbergpfirsich.

Viel Nebel und viel Gegend:

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