Monat: Dezember 2014

Endzeitstimmung

Dann gucken wir mal, wie 2014 so war.

1. Die Standard-Fragen und Antworten:

Zugenommen oder abgenommen?
Weder noch … vielleicht ein bisschen umverteilt.

Haare länger oder kürzer?
Ich denke länger. Also, hoffentlich. Ist aber bei der Haarlänge nicht mehr wirklich überprüfbar.

Mehr Geld ausgegeben oder weniger?
Weniger, es ist seit Mitte 2014 weniger davon verfügbar.
Trotz meiner Konsumverweigerung aber immer mal wieder größere Beträge ausgegeben, die nicht unbedingt hätten sein müssen.

Mehr bewegt oder weniger?
Gleichviel. Aber den Dezember würde ich als Fauli-Monat bezeichnen.

Der hirnrissigste Plan?
Den Job drangeben, um in der künftigen Heimat selber was zu reißen …

Die gefährlichste Unternehmung?
Autofahren, dabei selbst am Steuer sitzen.
Ich staune jedesmal, dass ich heil ankomme. Und dass alle anderen heil bleiben …

Die teuerste Anschaffung?
Vermutlich der Geschäftsraum-Mietvertrag, den ich nach Weihnachten unterschrieben habe.

Das leckerste Essen?
Im Kurzurlaub in Kollnburg. Phänomenal!
Und das Geburtstagsparty-Spanferkel.

Film/Buch/CD?
Dieser Markt gibt extrem wenig für mich her. Sachbücher in Massen.

Das beste Konzert?
War ich dieses Jahr überhaupt auf einem?

Die meiste Zeit verbracht mit?
Mir selbst und meinen Gedanken um die Zukunft.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Dem Mann mit Hut. 🙂

2014 zum ersten Mal getan?
Quinoa und Amaranth verarbeitet. Kammzüge zu Wollfäden gesponnen.

2014 nach langer Zeit wieder getan?
Angefangene Dinge zu Ende gebracht.

Drei Dinge, auf die du hättest verzichten können?
Eine unglaubliche Frechheit und Unterstellung in den letzten Arbeitstagen durch den Kollegen, „daherwarten“ (bayerischer Ausdruck für Warten auf etwas, das nicht im eigenen Handlungsspielraum liegt), Umzugsmithilfe.

Die wichtigste Sache, von der dich jemand überzeugen wollte?
Alles wird gut, du packst das!

Das schönste Geschenk, dass dir jemand gemacht hat?
Siehe nächste Frage.

Der schönste Satz, den dir jemand gesagt hat?
„Schön, dass es dich gibt.“ Dieser Satz kam so ehrlich und von Herzen, das war …, also, das war … ach, fragt nicht.

2014 war mit einem Wort?
„Warten auf Godot.“

 

2. Die interessanteren Fragen:

Auf der Skala von 1 bis 6 – wie war das Jahr?
Mittelmäßig, definitiv höchstens eine 3.

Der beste Sex?
Jep, immer wieder. 🙂
Und je öfter, desto besser.

Der beste Drink?
Lynchburg Lemonade, gemixt vom Mann mit Hut – fantastico!

Das beste Lied?
Betontod – Glück Auf!
(„Wir müssen aufhören, weniger zu trinken ….“ *gröhl* hihi)
und
Mr. Hurley & die Pulveraffen – Blau wie das Meer

Butter bei die Fische – beichte deine Sünden in diesem Jahr!
Ich bereue: Müßiggang und Prokrastination *seufz* – ich büße bereits.
Ich bereue nicht: Unkeuschheit in Gedanken und Taten! 🙂

Und was hast du gelernt in diesem Jahr?
Man kann den Menschen immer nur bis VOR die Stirn gucken.

Was hast du über dich selbst gelernt?
Meine misanthropische Ader wird immer größer. Mein Geduldsfaden dafür immer kürzer.

Worüber hast du gelacht?
Über trockenhumorige Tweets und Blogposts, „Die Anstalt“ , Situationskomik und eine Menge blöde Sprüche.

Wer oder was hat dich inspiriert?
Etliche Blogger, Professor Harald Lesch, Kabarett, Personen im RL-Umfeld, die Themen Nachhaltigkeit, DIY, Minimalismus, plastikfreies Leben, Konsumverweigerung.
Die Erkenntnis, dass jedes Molekül in uns aus dem Universum stammt. Wir sind Feen Sternenstaub!

Was hat dich überrascht?
Hilfe und Unterstützung von eher unerwarteter Seite.

Wovon darf das nächste Jahr mehr haben?
Mann mit Hut. Erfolgserlebnisse. Konzerte und durchtanzte Nächte. Ruhe und Ordnung.

Und was kann wegbleiben?
Unzuverlässige Menschen. Weltgeschehen mit Kriegen und Katastrophen. Politische Inkompetenz. Verdammtsein zur Untätigkeit.

Das Jahr wäre nicht vollständig gewesen ohne was?
Den typischen Verlust im Dezember – jedes Jahr geht mir im Dezember etwas verloren, kommt mir abhanden, ist weg. In diesem Jahr leider mein geliebter Schlangenring.

3. Die tiefsinnige Variante:

Du hast die Möglichkeit, zu deinem 10jährigen Ich zurückzureisen. Was sagst du ihm über das Jahr 2014?
Kleines, 2014 lebst du immer noch und du wirst dein Leben wieder einmal radikal in eine neue Richtung drehen. Die Jahre und Erfahrungen vorher haben dich verändert. Du wirst von deinem gemütlichen Schulpferd absteigen, das dich bis dahin 22 Jahre getragen hat und an das du gewöhnt bist. Es wird dir zum Abschluss noch einen ordentlichen Tritt verpassen.
Du wirst dir ein wildes Pferd aussuchen, das du nicht kennst und nicht einschätzen kannst, aber du wirst es reiten wollen, unbedingt! Du musst leider viel Geduld mitbringen, das wird dich deinen Schwung kosten und dich fast wahnsinnig machen. Kurz nach Weihnachten kaufst du dir das Zaumzeug, aber einen Sattel wird es nicht geben.
Und wie immer in deinem Leben wirst du dich auch in diesem Jahr auf dich selbst verlassen und allein klarkommen müssen.

2014 war?
Seltsam, nervig, zu kurz, mit zu wenig Power.

2015 wird?
Anstrengend, arbeitsreich, nervig, unüberschaubar, unberechenbar – volle Kraft voraus!

 

Wer will, darf sich von den Fragen gerne inspirieren lassen.
Ich wünsche allseits ein gutes und erfolgreiches Jahr 2015 – bleiben Sie sich treu.

AnnJ

Wochenschau – Nachklapp

Diese Woche so:

Weihnachten mit Familienoverload und SEHR VIEL Essen!

Und wenn die KAMERA auch mal BENUTZT worden und nicht nur sinnlos RUMGELEGEN wäre, sprich, es FOTOS gäbe von dit Janze und von der Woche – ja, dann könnten hier auch Fotos sein.

Nützt ja auch nix, leergegessene Teller zu fotografieren. Oder leere Weinflaschen. Wie sähe das denn aus …

Haben wir das Gedöns auch hinter uns.

Dafür die nächsten Baustellen in Sicht.
Baustelle 1: Vertrag unterschrieben, kann losgehen.
Baustelle 2: Auf Standby, denn NATÜRLICH ist der Zeitplan völlig außer Kontrolle geraten (hat mir ja keiner geglaubt, dass das passieren wird), na gut, improvisieren wir halt – sind ja nur 400 km Entfernung.
Baustelle 3: Verbesserungswürdig, aber es geht vorwärts.
Baustelle 4: Abhängig von den anderen, aber von allen die einfachste Quest.

Aktueller Gemütszustand: BITTE! EINMAL mit Profis! Hmmmpf!

AnnJ

Netflix – WTF?!

Der Streaming-Dienst Netflix ist ja schon vor einiger Zeit mit großem Tamtam in Deutschland gestartet. Da ich dem klassischen Fernsehen schon vor Jahren den Rücken gekehrt habe, die anderen Dienste wie Watchever aber nichts für mich interessantes im Angebot haben, dachte ich mir: „Anschauen kann ich’s mir ja mal“. Also mal die Seite aufgerufen und geschaut….und geschaut….und noch mehr geschaut….und hatte den ersten WTF?!-Moment: auf der ganzen Seite gibt es keine Übersicht, was Netflix denn nun eigentlich zu bieten hat! Außer Werbe-Blabla („Ein Monat kostenlos….Abos ab 7,99€) finde ich buchstäblich kein Wort darüber, was ich da eigentlich einkaufe!

WTF?!

Aber gut, ich bin ja ein nachsichtiger Mensch und so dachte ich: „OK, der erste Monat ist sowieso kostenlos, registrier dich mal und schau’s dir in Ruhe an. Abmelden kannst dich ja dann immer noch, wenn nichts interessantes im Angebot ist.“ Also die Mailadresse ausgefüllt, auf weiter geklickt und…

WTF?!

„Geben Sie Ihre Zahlungsangaben ein“ Moment, ich dachte der erste Monat ist kostenlos, warum wollen die dann gleich Kontodaten bzw. Kreditkartendaten von mir? Nee, so nicht Freunde. Also die Registrierung abgebrochen, Thema erledigt….dachte ich.

Einige Monate später schaue ich aus Neugier nochmal auf die Seite, vielleicht hat sich ja inzwischen was geändert. Hm, auf den ersten Blick nicht. Na gut, wieder den Registrierungsprozess gestartet, Mailadresse und Passwort vergeben und….

WTF?!

Screen

Die haben doch nicht etwa ein Benutzerkonto angelegt, obwohl ich die Registrierung abgebrochen habe…? Doch, haben sie! Der Login mit dem alten Passwort funktioniert und ich bin wieder auf der Seite mit den Zahlungsmöglichkeiten. OK Feunde, das war’s dann endgültig für mich, steckt euch euer Angebot sonstwo hin! Ehe ich bei euch Kunde werde, gehe ich auf den Festakt zum 20jährigen Bestehen des BER in der Elbphilharmonie! Denn das beste kommt noch: ehe man die Registrierung nicht abgeschlossen hat (sprich: eine Zahlungsmöglichkeit angegeben hat), gibt es keine Möglichkeit, sein „Benutzerkonto“ zu löschen. Es wurde ja offiziell noch nicht angelegt, weil die Registrierung nicht abgeschlossen wurde…

WTF?!

Der Mann mit Hut

Weihnachten ante portas

Weil über Weihnachten eigentlich alles gesagt ist, hier nur etwas weihnachtliche musikalische Untermalung (alt, aber nicht unaktuell):

I wish I was at home for Christmas…

Vergessen Sie nicht ganz, was Weihnachten sein sollte! Nehmen Sie sich zwischendurch mal ein heißes Getränk – Kaffee, Tee, Glühwein, Kakao, was auch immer -, suchen Sie sich eine stille Ecke und kommen Sie wieder bei sich an.
Trotz aller Hände, die in den kommenden Tagen an Ihrem Hosen- oder Rockzipfel zerren werden und Ihre Präsenz beanspruchen – versuchen Sie ein bißchen durchzuatmen. Vielleicht ist das hier hilfreich?:

Ihnen allen angenehme Feiertage!

Und achten Sie in den kommenden Rauhnächten auf Ihre Träume!

AnnJ

 

Männergrillen

Was macht Mann, wenn im Spätsommer ein Geburtstag ansteht und eine Party geplant ist? Röschtöösch, eine Grillparty. Aber einfach nur ein paar Steaks oder gar Würste auf einen profanen Grill schmeißen hat 1. keinen Stil und ist 2. auch nicht billig, wenn der Freundeskreis aus hungrigen Handwerkern besteht und der Grill entsprechend groß ausgelegt sein muß. Also selbermachen:

1. Man nimmt eine alte Regentonne, teilt sie der Länge nach und nietet sie zu einer Wanne zusammen.

2. Daran werden nun vier Füße, zwei Bleche als Rückwand und die Halterung für den Drehspieß geschraubt.

3. Da der Grill mit Holz befeuert wird, kommt in die Wanne nun noch ein Gitter, damit die Asche runterfallen kann.

Bonuslevel:

An den Spieß noch einen kleinen Elektromotor schrauben, damit man nicht selbst kurbeln muss.

Ferddisch!

Wie ja inzwischen klar sein dürfte, ist diese Konstruktion natürlich nicht für profanes Allerweltsgrillgut gedacht:

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Mahlzeit!

Der Mann mit Hut

Weil das ja hier …

„AnnJ und der Mann mit Hut“ heißt, wird sich auch DMmH (Der Mann mit Hut) ab und an zu Wort melden.

Damit das hier nicht nur Mädchenkram ist, sondern auch mal relevante Themen ihren Platz bekommen. *hüstel*

Ich fürchte, eines der ersten Themen wird der oberste Punkt auf der (Weihnachts-) Wunschliste sein: rassig, mit Kurven und zum Anfassen. Männersache halt!

AnnJ