Overkill

Endlich wieder einigermaßen ruhiges Fahrwasser. Die letzten Tage waren doch nervlich anstrengend … ich komm zu nix!

Besuch bei der Schwiegerfamilie. (Das wird sich in der nächsten Zeit noch erheblich steigern, ich sollte mich besser schnell darauf einstellen.) Richtig liebe und nette und kluge Leute, ich mag sie sehr, aber sie sind anstrengend, weil immer um alles und alle bemüht. Familien-Overkill für mich …

Ach ja, wenn Sie einmal richtig Entsetzen in das Gesicht Ihres Gegenübers zaubern möchten, dann antworten Sie auf die Frage „Was sollen wir Euch denn zu Weihnachten schenken?“ mit: „Garnix?!?!“ Völlige Irritation, weil man muss doch an Weihnachten was schenken?

Nein, muss man nicht!
Erstens ist der christliche Glaube nicht meiner, somit feiere ich in dem Sinn auch nicht Weihnachten (Joah, klar, aus der christlichen Kirche austreten, weil man damit nix anfangen kann, aber Weihnachten feiern und Geschenke haben wollen, ne?). Aber sprechen Sie das mal so deutlich aus, und erwarten Sie gespannt die Reaktion.
Zweitens finde ich die Frage überflüssig, denn mir zeigt sie, dass sich jemand nicht die Mühe macht, sich selbst etwas für den zu Beschenkenden einfallen zu lassen …
Und drittens – ach, ich fange jetzt nicht an, über den Konsumwahn zu philosophieren, weil dann muss ich mich uffreeche!

An Weihnachten freue ich mich auf eine gemütliche Zeit mit der Familie, gutes Essen, exzellenten Schriesheimer Wein und einen ruhigen Ausklang des Jahres, denn dieses Jahr war strange und das nächste Jahr wird … puh!

Weil, da mache ich mir monatelang Gedanken und ’nen Kopf und plane und grübele und sinniere. Und dann passieren Dinge einfach so, etwas kommt ins Rollen und wirft seinen Schatten und plötzlich muss ich sehr schnell Entscheidungen treffen und glasklar Position beziehen, ohne sachliche Unterstützung zu haben.
Ich habe es ja so gewollt. Aber ich will trotzdem auf’n Arm!
Stattdessen werde ich weiter auf die Entfernung Termine und Leute koordinieren und mich irgendwie dreiteilen. 24-Stunden-Tage sind momentan zu kurz.

Aktueller Gemütszustand: „Kalle, mei Droppe!!!“

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s