Monat: Januar 2015

Es soll weggehen!!

Geh fort, du blöder Schnee!

Winter3

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So nicht, Frau! So NICHT!

(Entschuldigung, es wird jetzt mal eben laut und grantig.)

Liebe Mutter mit ca. 4jähriger Tochter – wenn Du Schnepfe schon zu blöd bist, auf den Ampelknopf draufzupatschen, damit die Fußgängerampel auf grün umschaltet, musst Du trotzdem nicht mit Deinem Kind bei rot losrennen, um den Bus zu kriegen!

Weil nämlich gerade auf dieser Straße ganz plötzlich ein paar ganz schnelle Autos auftauchen können! Und weil verdammt nochmal Dein Kind in der Hektik, die Du veranstaltest, seine Füße und seinen Roller und Deine Hand, die es über die Straße zieht, NICHT koordinieren kann! Ist der Bus es wert, dass Dein Kind mitten, wirklich mitten auf der Straße stürzt?? Ist Dir das Leben Deines Kindes noch nichtmal die zehn Minuten wert, die es dauert, bis der nächste Bus kommt?!! Außerdem war der Bus noch meilenweit weg, da war noch eine Haltestelle und eine Ampel dazwischen! Und dann noch die die Autofahrer, die in die Eisen gestiegen sind, blöd anreden, klar! Ey, die waren froh, Dein Kind gerade nicht überfahren zu haben!!

Dein Glück, dass ich nicht nebendran stand, sondern leider noch zu weit weg war und das Drama nur aus der Entfernung mitbekommen habe, sonst hättest Du damit leben müssen, dass ich Dir das genau so deutlich reindrücke. Nein, ich habe keine Kinder, ich mag Kinder noch nichtmal – aber ich halte mich immerhin für so weit sozialisiert, dass ich mich für die Schwächsten der Gesellschaft – und das sind eben auch die Kinder – mit verantwortlich fühle und notfalls eingreife, bevor eins zu Schaden kommt. Abgesehen davon, dass die Kleine bei nächster Gelegenheit alleine bei rot über die Ampel rennen wird!

Und nein, liebe anderen Fußgänger, die ihr da deppert rumsteht – darunter noch ein paar mehr Mütter mit Nachwuchs: Ihr braucht auch nicht den Kopf schütteln, abfällige Kommentare abgeben und missbilligend mit der Zunge schnalzen!! Eingreifen und Mutter und Kind zurückhalten wäre weitaus sinnvoller gewesen!

Ende der Durchsage!
*grantelnd ab*

Phänomenal!

Das Thema „Reduzierung“ bis hin zum „Minimalismus“ beschäftigt mich ja schon länger. Ich arbeite daran und habe durchaus auch schon einige Gewohnheiten abgelegt.
Bedingt durch den anstehenden Umzug und die damit verbundenen Vorarbeiten fällt mir aktuell aber ganz besonders auf, wie viele Dinge in so einer durchschnittlichen Wohnung echt nicht gebraucht bzw. benutzt werden.

Seit letzter Woche lümmeln hier ungefähr 100 Umzugskartons ‚rum, und nach und nach wird alles weggepackt, was in den nächsten 8 bis 12 Wochen definitv nicht in Gebrauch sein wird  – und das ist eine ganze Menge!

Die Sommerklamotten sind eine Sache, aber da sind auch Bücher- und CD-Regale, DVDs und Schallplatten, die „Vorzeigebücher“ im Wohnzimmer, das „schöne“ Geschirr, Zeitschriften, 2/3 der vorhandenen Handtücher, Badvorleger, Bettwäsche, mein ganzer Handarbeitskram und der Computerkram vom Mann mit Hut – die Aufzählung könnte noch gut weitergehen.

Gleichzeitig lasse ich seit Monaten schon nichts mehr in die Wohnung, was nicht unbedingt sein muss und „doch sowieso nur umgezogen werden muss“. Spannend, wie viele Dinge dann plötzlich doch nicht unbedingt gleich gekauft werden müssen, nur weil man sie jetzt gerne hätte – von Socken bis zu Schreibtischkram, von sinnvoll bis zu „sinnig bis unsinnig“.

Jetzt bin ich beileibe keine Asketin, ich genieße gerne schöne Dinge um mich herum, die eher Luxus sind. Aber trotzdem geht da noch was, und wenn irgendwann mal wieder Ruhe und leidliche Ordnung einkehren, wird das Thema wieder ernsthaft in den Vordergrund rücken.

Bis dahin werde ich wohl noch oft WashabicheigentlichallesfürnSch….! TutdasNotwerbrauchtndas??!! rumgranteln. 🙂

Früher als der Vogel

Mein liebster Tagesmoment: Morgens zwischen 5.00 Uhr und 6.00 Uhr …

Ich weiß, da schüttelt sich jetzt Mancher und spricht von einer unmöglichen Uhrzeit, quasi einer Nicht-Zeit – aber mein Early-Boot-System läuft um diese Uhrzeit schon auf Touren. Ich bin dann glockenwach und voller Unruhe.

Nu gucken se nich so – ja, ich gehe um diese Zeit joggen. Die Welt ist ruhig und friedlich, derweil die Sternlein traulich funkeln (oder so …), der Lärm der Großstadt hat noch nicht eingesetzt und es ist außer einer marginalen Anzahl von Ebenfalls-Joggern nichts unterwegs, was einem in den Weg oder über die Füße laufen könnte. Oder mir gar beim Laufen zugucken könnte.
Der Tag weiß noch nichts von Hektik, von Schlagzeilen, von ToDo’s, er weiß noch nicht, was er bringen und wie er enden wird. Alles scheint möglich. Die Gedanken mäandern hierhin und dahin. Das Hirn kommentiert noch nicht, sondern guckt sich einfach nur an, was da so herangetragen wird.
Einfach nur SEIN.

Und wenn dann die Welt rundherum aufwacht, ist die lauschige Tageszeit vorbei, und aus Sein wird Leben.

Aus dem Chaos

sprach eine Stimme zu mir … naja, Sie kennen den Spruch.

Die vergangenen zehn Tage waren ein wenig – äh, unübersichtlich, daher bin ich auch nicht zum bloggen gekommen. Die Fotos vom Wintereinbruch und vom Jahresanfangsessen müssen denn wohl auf der Festplatte verhungern.

Von vier Baustellen drei in Angriff genommen, davon eine wortwörtliche Baustelle (die Bauarbeiten in meinem künftigen Büro sind gestartet). Deshalb auch die Woche bei den Schwiegers verbracht, versucht, ein Basislager einzurichten, mich irgendwie zu organisieren und den Überblick zu behalten, damit im Hirn nichts „hinten runterfällt“ und übersehen wird.
Leider hat das Bett in der Schwieger’schen Gästewohnung eine nicht für mich und den Mann mit Hut gemachte Matratze, deswegen haben wir jetzt beide Rücken. (Sonst sag ich ja immer den Spruch „Wenn’s hinten wehtut …“ – jajaja, is ja gut!) Das wird jetzt aber dezent ignoriert und weitergeschafft.
Der Mann mit Hut ist ab heute mal wieder 14 Tage aushäusig arbeitstechnisch unterwegs, ergo aus dem Weg, und ich kann mich diese Woche hoffentlich um die ersten Umzugskisten kümmern. Und um die Schreibtisch-Baustelle.

Und zwischendrin freut man sich dann über Kleinigkeiten, die auch mal reibungslos funktionieren: Kündigungen, die pünktlich zugehen und bestätigt werden, Infos, die man einfach und detailgenau bekommt. Man ist ja manchmal schon mit wenig zufrieden …

Trotzdem bin ich froh, jetzt erstmal ein paar Tage wieder in den eigenen vier Wänden zu sein – ich bin nicht dafür geschaffen, an mehreren Orten gleichzeitig zuhause zu sein. Hin, her, hin, her, örks. Ich brauche Struktur im Tagesablauf.

Nur noch einige Symbolfotos:

Vom Chaos
Chaos1

 

über die Baustelle
Baustelle1

zum Neujahrsessen (*leckerleckerlecker*)
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