Früher als der Vogel

Mein liebster Tagesmoment: Morgens zwischen 5.00 Uhr und 6.00 Uhr …

Ich weiß, da schüttelt sich jetzt Mancher und spricht von einer unmöglichen Uhrzeit, quasi einer Nicht-Zeit – aber mein Early-Boot-System läuft um diese Uhrzeit schon auf Touren. Ich bin dann glockenwach und voller Unruhe.

Nu gucken se nich so – ja, ich gehe um diese Zeit joggen. Die Welt ist ruhig und friedlich, derweil die Sternlein traulich funkeln (oder so …), der Lärm der Großstadt hat noch nicht eingesetzt und es ist außer einer marginalen Anzahl von Ebenfalls-Joggern nichts unterwegs, was einem in den Weg oder über die Füße laufen könnte. Oder mir gar beim Laufen zugucken könnte.
Der Tag weiß noch nichts von Hektik, von Schlagzeilen, von ToDo’s, er weiß noch nicht, was er bringen und wie er enden wird. Alles scheint möglich. Die Gedanken mäandern hierhin und dahin. Das Hirn kommentiert noch nicht, sondern guckt sich einfach nur an, was da so herangetragen wird.
Einfach nur SEIN.

Und wenn dann die Welt rundherum aufwacht, ist die lauschige Tageszeit vorbei, und aus Sein wird Leben.

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