Phänomenal!

Das Thema „Reduzierung“ bis hin zum „Minimalismus“ beschäftigt mich ja schon länger. Ich arbeite daran und habe durchaus auch schon einige Gewohnheiten abgelegt.
Bedingt durch den anstehenden Umzug und die damit verbundenen Vorarbeiten fällt mir aktuell aber ganz besonders auf, wie viele Dinge in so einer durchschnittlichen Wohnung echt nicht gebraucht bzw. benutzt werden.

Seit letzter Woche lümmeln hier ungefähr 100 Umzugskartons ‚rum, und nach und nach wird alles weggepackt, was in den nächsten 8 bis 12 Wochen definitv nicht in Gebrauch sein wird  – und das ist eine ganze Menge!

Die Sommerklamotten sind eine Sache, aber da sind auch Bücher- und CD-Regale, DVDs und Schallplatten, die „Vorzeigebücher“ im Wohnzimmer, das „schöne“ Geschirr, Zeitschriften, 2/3 der vorhandenen Handtücher, Badvorleger, Bettwäsche, mein ganzer Handarbeitskram und der Computerkram vom Mann mit Hut – die Aufzählung könnte noch gut weitergehen.

Gleichzeitig lasse ich seit Monaten schon nichts mehr in die Wohnung, was nicht unbedingt sein muss und „doch sowieso nur umgezogen werden muss“. Spannend, wie viele Dinge dann plötzlich doch nicht unbedingt gleich gekauft werden müssen, nur weil man sie jetzt gerne hätte – von Socken bis zu Schreibtischkram, von sinnvoll bis zu „sinnig bis unsinnig“.

Jetzt bin ich beileibe keine Asketin, ich genieße gerne schöne Dinge um mich herum, die eher Luxus sind. Aber trotzdem geht da noch was, und wenn irgendwann mal wieder Ruhe und leidliche Ordnung einkehren, wird das Thema wieder ernsthaft in den Vordergrund rücken.

Bis dahin werde ich wohl noch oft WashabicheigentlichallesfürnSch….! TutdasNotwerbrauchtndas??!! rumgranteln. 🙂

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2 Kommentare

  1. Hallo AnnJ,

    bin über den Zaubermann in diesem schönen Blog gelandet und werde gleich mal angeregt kommentieren. Ich bin der inkarnierte Minimalismus 😉 Ehrlich. Angefangen hat es, als ich vor 5 Jahren das Haus samt Grundstück kaufte und mich entschied, bis auf wenige Sachen mich von ALLEM zu verabschieden. Schlußendlich blieben dennoch 20 Kartons, die vorerst im Keller landeten…. ^^und dann von einem Hochwasser irreversibel vernichtet wurden.

    Im Haus wurden unzählige Wände rausgebrochen, damit hier ganz viel Licht hineinflutet und dem minimalistischen Einrichtungsstil sind wir treu geblieben. Nur wenige, dafür wirklich edle und schöne Dinge. Die Bücher sind direkt im Eingangsbereich, einer Art Loggia untergebracht, das schafft mehr Frei-Raum und Ruhe im Inneren und für „Krimskrams“ gibt es unser „Hexenzimmer“… ein ehemaliger Wirtschaftsraum…. und dort füllen sich Regale mit schamagischen Reise-Souvenirs. Ansonsten steht da Korb an Korb. Einer für den Fotokram. Bastelzeugs. Nähezeugs. Sommerklamotten. Hundegedönse. So hat alles seinen Platz und seine Ordnung und bietet ganz viel Freiraum zum individuellen Wohlfühlen und Selbstentfalten.

    Da wir einen Pubertierenden und drei Hunde haben, ist der minimalistische Stil übrigens recht praktisch: schnell und gut sauber zu halten UND ich finde alles, was ich suche auf Anhieb. Praktisch, oder? Und unabhängig davon habe ich – wie ja aus dem Text auch halbwegs ersichtlich – schon eine ausgeprägte Macke und hasse Unordnung. Ich mag ja noch nicht mal, wenn im Bad was rumfliegt… bei mir ist selbst der Schminkkram ordentlich verstaut… *grinz*

    Ansonsten bin ich aber halbwegs nett und verträglich. Naja, behaupten kann man als anonyme Kommentierende ja viel 😉

    Einen herzlichen Gruß
    und viel Erfolg bei der Aschenputtel-Nummer…!!

    Vibesbild

    1. Liebes Vibesbild,
      danke für Deinen lieben Kommentar! Jaaa, der Vorteil von Platz und Freiraum, Zeitsparen beim Putzen und einfachem In-Ordnung-halten ist wirklich nicht zu unterschätzen!
      Je vollgestellter etwas ist, desto mehr habe ich das Gefühl, dort keine Luft zu bekommen.

      Ein weiteres Phänomen ist es, von vielen Seiten zu hören: Du, ich hab noch dasunddas, das kannst Du doch bestimmt im neuen Haus brauchen??? (Unterton: Bittebitte, nimm es mir ab!)
      Ich bastel mir bald ein Schild, auf dem nur steht: NEIN! *gg*

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