Neues aus Surrealien

Nachts um zwei Uhr vom Keller bis zum Dachgeschoss eine Runde durchs Haus drehen, weil draußen das Unwetter tobt und man besser den Pegelstand auf dem Balkon prüft (ging noch), guckt, ob Wasser an Stellen ins Haus kommt, wo das nicht vorgesehen ist (nein, diesmal nicht), und das verschreckte Katz beruhigt (im hintersten Winkel im Keller). Dabei feststellen, dass „Halbschlaf“ und „viele Treppenstufen“ keine gute Kombination sind (*stolper*). Und noch mit einer Ecke im Gehirn in dem vorher Geträumten festhängen. Da darf man dann schon mal skurril weiterträumen!

Es beginnt mit dem Marsch einer Musikkapelle durch den Ort, aber sie ist schon fast am Ziel und löst sich auf. Das einzige, was stimmt, ist der Eingang zu meinem Büro, beim restlichen Haus hat sich die Dimension verschoben, es ist anders gebaut als in der Realität. Es hat Eingänge und Unterstände, wo keine sind …
Szenenwechsel. Eine kleine Arena, wie von einem dieser Wanderzirkusse. Eine Frau hat einen Auftritt und singt ein wunderschönes Lied (französischer Text?). Ich bewundere ihr hinreißendes hellrotes Kleid. Der Traum ist so klar, dass ich, als  sie mit ihrer Hand über ihre Hüften fährt, jede Einzelheit dieser Hand sehen kann. Der Traum sagt mir auch „Thema 50er Jahre“, obwohl das Kleid da nicht wirklich hinpasst.
Anschließend fahren Menschen auf Motorrädern im Kreis. Auf jedem Motorrad ein Pärchen, das eine anderen Stil repräsentiert. Ich sehe einen ausladenden Petticoat und frage mich, wie sie damit auf dem Motorrad sitzen kann … Das Rocker- und das Popperpärchen mögen sich nicht und pöbeln sich gegenseitig an. Und dann machen sie doch noch irgendeinen Deal aus.
Szenenwechsel. Ich bin wieder zuhause. Ich sitze am Esstisch und versuche, mich an alle Einzelheiten des Traumes zu erinnern. Auch hier ist die Dimension verschoben, eine Wand ist weiter nach außen gerückt und es stehen Möbel, wo in der Realität keine Platz haben. Aber der Esstisch stimmt. Ich sehe mich Notizen zum Blogeintrag machen, schreibe Stichwörter auf und streiche sie wieder durch, weil sie nicht so treffend sind. Ich darf nichts vergessen, wäre schade. Besonders das Kleid der Sängerin bleibt mir nachhaltig im Gedächtnis, und in dem im Traum verfassten Text dazu frage ich die werte Frau Kaltmamsell um Rat (Nehmen Sie es bitte als Kompliment!) Mein Schwiegervater drückt mir einige Zettel in die Hand, die wie Kassenzettel aussehen (diese alten Kassenzettel, die noch mit Farbband auf richtiges Papier gedruckt sind, Sie wissen?). Es geht um mein Handy, für das ein Update notwendig ist. Ich habe aber noch 22,43 EUR (ich sage ja, sehr detailreich …) drauf, die ich noch verbrauchen muss, bevor das 29,- EUR-Update greift …
Und während ich das alles so vor mich hinträume – und zwar definititv im Tiefschlaf! -, macht sich ein Teil meines Bewusstseins bereits Gedanken, wie das jetzt alles am besten aufzuschreiben wäre.

 

Ich träumte, dass ich träumte, dass ich im Traum erwachte,
Ich sah mich dort liegen, wie ich schlief.
Ich träumte, ich erwachte aus dem Traum, als ich erwachte,
Ich sah mich dort liegen, wie ich schlief.
(Saltatio Mortis – Traumreise)

Orrrr, ich brauch noch nen Kaffee! Ist ja nicht auszuhalten!

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