Die zweite alte Dame

„Die arme Micky ist so oft allein, und außerdem braucht die viel mehr Bewegung. Ein bisschen Katzen-Gesellschaft in dem großen Haus ist doch bestimmt nicht schlecht. Wir gucken mal.“

Tjaja, Pläne und so.

Auch hier wollte eine Katzendame uns so überhaupt nicht kennenlernen. Nö, Ihr nicht! Lasst mich! Geht weg! Alla gut, also die nächste Katzenstation. Tja, wie soll ich sagen – ein herzerweichendes „maaauuunz“, eine Runde Kampfschmusen, ein lautes „schnurrrrrrpurrrrr“, die Vorgeschichte, das Alter – moooh! Déjà vu.

Diese Dame zeigt sehr deutlich, dass ihre Welt bitte endlich wieder in die alten Fugen zurückgeraten möge. Alles Gekannte ist weg, sogar die eigene Schwester. Hier ist sehr viel Nähe und Vertrauensarbeit nötig. Nach fast zwei Wochen immer noch vorsichtiges Herumschleichen, Verunsicherung und Rückzug. Aber auch viel Kuschelbedarf. Und es blitzt der Schalk durch. Türklinken sind so gar kein Problem, die Küchenzeilen hochinteressant („Ich kann doch bestimmt was von dem Futter da stibitzen, das muss doch, das. geht. doch. *streck* *raschel* *krachrums* – ICH WAR’S NICHT!).

„Hab mich lieb, ja?“ bitten die grünen Katzenaugen. Ja, haben wir – sehr! Kleine große wuselige Quantenkatze. Und das zwischen Micky und dir renkt sich schon noch ein.

Willkommen bei AnnJ und dem Mann mit Hut, Lea.

 

Lea1

 

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