Endzeitstimmung – Edition 2015

Jahresrückblicke allerorten … So ein richtiger Buddy war 2015 wohl für niemanden. Zumindest liest es sich in Bloggerhausen so.
Ich weiß nicht, wie ich dieses Jahr bewerten soll. Es war auf jeden Fall ein Umbruch-Jahr: Ein Großumzug, ein Haus, eine neue Umgebung, eine eigene Arbeit. Doch, schon ein starkes Jahr, aber so gemischt mit Selbstzweifeln und Niedergeschlagenheit. Immer wieder das Gefühl „es wird zuviel, ich schaffe das nicht“. Trotzdem weitergemacht und zum Jahresende hin doch noch eine gute Kurve gekriegt.

Na, dann gugge mer mol:

Zugenommen oder abgenommen?
Von einem zum anderen. Bei Frust wird es mehr, bei Streß wird es weniger, das Gewicht.

Haare länger oder kürzer?
Die haben wohl ihre Endlänge erreicht und wachsen jetzt nicht mehr weiter. Und nein, kürzer gibt es nicht!

Mehr Geld ausgegeben oder weniger?
*pruuust* Selbständig gemacht, Büro renoviert und eingerichtet, Großumzug, Haus bewohnbar gemacht – na, was glauben Sie?

Mehr bewegt oder weniger?
Ou – erwischt! Ich habe einfach keine Struktur reingebracht. Ich werde wohl doch wieder morgens um halb sechs laufen gehen.

Der hirnrissigste Plan?
Gab des dieses Jahr keinen …. mir fällt echt keiner ein.

Die gefährlichste Unternehmung?
Auf einem zwar standsicheren, aber hohen Gerüst drei Meter hohe Wände streichen? Könnte sein.

Die teuerste Anschaffung?
Steht im Keller bzw. auf dem Dach und macht Zimmer und Wasser warm. Hei-de-Welt, DAS war teuer. „Mei scheens Geld!“

Das leckerste Essen?
Ich glaube, das Hirschgulasch zu Weihnachten.

Film/Buch/CD?
Auch 2015 nicht mein Metier.

Das beste Konzert?
Es waren wenige Konzerte in diesem Jahr. In Extremo auf der Lorelei fielen so dermaßen ins Regenwasser, dass es wenig Spaß gemacht hat. Aber Versengold und Saltatio Mortis auf dem Mittelaltermarkt in Speyer, ja doch, das war lustig.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Rumsitzen.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Auch in diesem Jahr: Mit dem MannMitHut!
Und mit Handarbeiten.

2015 zum ersten Mal getan?
Selbständig gemacht – zählt das? Einen Großumzug über 400 km gewuppt. Einen völlig verwilderten Garten nutzbar gemacht. Ein Ehrenamt aufgenommen.

2015 nach langer Zeit wieder getan?
Katzen aus dem Tierheim geholt.

Drei Dinge, auf die du hättest verzichten können?
Überschwemmung von oben, unvorhergesehene Ausgaben, Beerdigungen.

Die wichtigste Sache, von der dich jemand überzeugen wollte?
„Sie können bei uns auf der Station so viel Gutes bewirken!“ – Verdammt, die hatten Recht!

Das schönste Geschenk, dass dir jemand gemacht hat?
Jetzt werde ich fast rot, aber: Eine Jahreskarte für den Luisenpark. Ich hab mich so gefreut!

Der schönste Satz, den dir jemand gesagt hat?
Nicht mit Worten, nein – aber mit den Augen. Der Satz, den jede Frau gerne von ihrem Mann hört.

Das vorherrschende Gefühl 2015?
„SEID IHR EIGENTLICH NOCH GANZ KNUSPER??“

2015 war mit einem Wort?
Achterbahnfahrt.

 

2. Die interessanteren Fragen:

Auf der Skala von 1 bis 6 – wie war das Jahr?
Es tendierte zwischen 2 und 3.

Der beste Sex?
Ou … wenn ich den Kopf mal abschalte.

Der beste Drink?
Selbstgemixter Winter Jack vom Mann mit Hut – köntschmichreinsetzen!

Das beste Lied?
Versengold – Hoch die Krüge
(Hoch die Krüge in die Runde
Spül die Lüge aus dem Munde
Dass Du das Leben nehmen musst wie es ist!
Hoch die Krüge und im Bunde
Feiern wir die frohe Kunde
Das Leben muss Dich nämlich nehmen – nehmen wie Du bist!)

Butter bei die Fische – beichte deine Sünden in diesem Jahr!
Ich war so brav heuer – isch schwör, ey!
(Was da im Hintergrund laut loslacht, ist die Pro … Pro … Aufschieberitis.)

Und was hast du gelernt in diesem Jahr?
Es geht immer irgendwie weiter! Alles hat seinen Sinn im Leben!
Und: Demut vor dem Leben.

Was hast du über dich selbst gelernt?
Ich kann arbeiten wie ein Ackergaul. Aber ich muss meine körperlichen Grenzen beachten. Ich bin keine zwanzig mehr.

Worüber hast du gelacht?
Über so viele Tweets und über trockene Sprüche vom MannMitHut.

Wer oder was hat dich inspiriert?
Wie im letzten Jahr auch: Sehr viele Blogger. Ich mag Bloggerhausen.
Aber auch die alten Leutchen, die ich ehrenamtlich besuche. So viele tolle Lebensläufe.

Was hat dich überrascht?
Ähem … zahlende Kunden. Ich war sooo skeptisch.

Wovon darf das nächste Jahr mehr haben?
Arbeit, also Broterwerb. Gartenarbeit (aber das ist keine Arbeit, sondern Erholung). Und vor allem: Zeit mit dem MannMitHut.

Und was kann wegbleiben?
Ich wiederhole mich aus dem letzten Jahr: Unzuverlässige Menschen. Weltgeschehen mit Kriegen und Katastrophen. Politische Inkompetenz.

Das Jahr wäre nicht vollständig gewesen ohne was?
Man glaubt es ja nicht, ne? Es ist Dezember! Ich VERMISSE: Eine STRICKNADEL (nu kann ich die Mütze nicht weiterstricken, damn!) und einen ganz bestimmten KASSENZETTEL!

 

3. Die tiefsinnige Variante:

Du hast die Möglichkeit, zu deinem 10jährigen Ich zurückzureisen. Was sagst du ihm über das Jahr 2015?
Ach Gottchen, Kleines! 2015 hast Du viele Pläne umgesetzt und viel erreicht. Du hast alle Grenzen verschoben, die Dir jetzt so arg eingetrichtert werden. Auch wenn Dir alle Welt jetzt noch einreden will, dass Du nichts kannst – spätestens 2015 lachst Du zuletzt. Nur hat alles im Leben seinen Preis: Du wirst gefühlsmäßig extreme Achterbahnfahrten aushalten müssen.

2015 war?
Irritierend, zu kurz, zu Rennstrecken-mäßig.

2016 wird?
Ich wage diesmal keine Prognose ….

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Ein Kommentar

  1. Tja, mit 2015 hat man uns – wie Wonti sagen würde – ein gebrauchtes Jahr angedreht. 2016 kann also nur besser werden. Dummerweise denke ich das bei jedem Jahreswechsel … :/

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