Monat: Februar 2016

Meinungsbildung

Da ich selbst kaum Zeit habe, das Internet leerzulesen und auch nicht so genau weiß, wo ich denn zu gucken hätte, bin ich Menschen wie dem Herrn Buddenbohm sehr dankbar, dass er das tut und andere an seinen Funden teilhaben lässt. Speziell dieser Link in seiner jüngsten Sonderausgabe hat mich doch sehr nachdenklich gemacht, lesens- und bedenkenswert auch die Kommentare.

In diesem Jahr ein nach meiner Meinung wieder gelungenes Politiker-Derblecken auf dem Nockherberg. Die Bavaria (alias Luise Kinseher) pointierter als in den letzten Jahren, das Singspiel – insbesondere die Liedtexte – treffend. Man muss nur des Bayerischen mächtig sein, um etwas zu verstehen. Ja, es kommt ein Sturm auf, und er ist schon ganz nahe!

Ich weiß gerade die Quelle nicht mehr, aber in einem Blog las ich letztens den Satz, mit dem jemand seine Großmutter zitierte: „Ich habe Angst! Genauso fing das damals auch an!“*
Und dann prallen das Internet und und das reale Leben zusammen, nämlich in dem Moment, wenn eine der von mir ehrenamtlich besuchten Damen EBEN GENAU DIESEN SATZ sagt! „Genauso fing das damals auch an!“
Und ganz ehrlich: Dieser Satz macht mir Gänsehaut.
Nur sind es jetzt nicht Juden, sondern Flüchtlinge.

 

* Quellenaufklärung nehme ich dankbar an.

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Flugstunden

Der MannMitHut und ich sitzen in einem – hm, kleinen Fluggerät, das ein bißchen seltsam ist. Quasi der Smart unter den Fliegern mit Platz für zwei Leuts, nicht ganz ein Hubschrauber (weil kleiner), nicht ganz ein Flugzeug (zu knubbelig). Es kann auch senkrecht abheben, und wassern – es geht nicht unter.*

„Ist doch ganz einfach zu fliegen!“ sagt der MmH, hat aber dann beim Abheben und Steuern doch so seine Probleme. Als wir auf dem Wasser aufsetzen wollen, touchiert er  eines der Segelboote auf dem See.** Daraufhin geht er zu der Flieger-Firma, um Flugunterricht zu nehmen. Geht auch gleich sofort los, mit seltsamen Gebilden, die man vor dem Start hin- und herrollen muss. Die Steuerung funktioniert auch anders als gewohnt. Ich bekomme es natürlich nicht gezeigt und muss durch zugucken und lauschen lernen, grmpf. Der zweite Flugversuch klappt schon um einiges besser, wird aber doch schnell beendet.

 

 

* Fragen Sie nicht nach Logik in meinen Träumen, ich tue es auch nicht mehr.

** Womit dann auch meine vom LKW touchierte Bürodach-Ecke verarbeitet wäre. Werter LKW-Fahrer, Sie Ar… Dappschädel: Wenn Sie schon die Hausecke mitnehmen – und Sie müssen das registriert haben, dass Sie am Vordach hängengeblieben sind, Sie haben auch eine ordentliche Bremsspur hinterlassen! – dann steigen Sie gefälligst auch aus und klingeln oder hinterlassen irgendwie sonst eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer, Sie Feigling! Jetzt ist es nämlich Sachbeschädigung mit Fahrerflucht!
Hoffentlich müssen Sie wenigstens Ihrem Chef die Schramme am LKW erklären.

 

 

Hallo Ohrwurm!

Da steigen Sie morgens um halb sechs aus der Dusche und plötzlich, ohne ersichtlichen Grund und Anlass, gräbt ihr Hirn aus seinen Tiefen einen Refrain aus, den sie dann auch sofort mitsingen. Bis Sie stutzen und denken „Was ist das? Und wie hieß nochmal die Band?“ Und dann grinsen Sie und stellen fest: Welcome back to the 80s! 🙂

Hier lang!
(Iuhtiub-Link)

 

Ach Kinners!

Es ist so wunderschön, wenn man beschwingt die Kellertreppe runtergeht, im Geiste schon mal die Wäsche vorsortiert, die erste Kellertür aufmacht, die zweite Kellertür aufmacht und feststoppert, einen Schritt weitergeht und den Fuß gerade noch zurückziehen kann – WTF?!

Abfluss3

Sie erkennen, was das ist, nicht wahr? Richtig, Wasser auf dem Fußboden. Es ist zwar der Waschkeller, aber DA SOLLTE DOCH KEIN WASSER SEIN !?! Zefix, wo kommst du denn her??

Abfluss2

Panischer Blick zur Decke – trocken, zur Heizung – sieht gut aus, Außentür? – nee, so arg geregnet hat es nicht und Treppenstufe trocken. Waschmaschine? – Wasserhahn zu.
Oh, da – so schee scho a!

Abfluss1

Echt, mir reicht’s jetzt mal mit den Baustellen im Haus! Ständig ist hier irgendetwas anderes. In diesem Fall eine Abwasserpumpe (die ich dann nicht fotografiert habe, aus Gründen), die ungefähr 30 Jahre lang in Schmodder und Dreck langsam erstickt wurde und halt dann am Wochenende mal die weiße Fahne gehisst hat. Hat der Oppa aber auch höchsthandwerkerlich-persönlich so schön verwinkelt eingebaut, dass man nirgends drankommt, ohne sich die Finger zu brechen.

So haben dann der grippekranke MannMitHut und der beste Handwerkerfreund am Sonntag fünf Stunden im Waschkeller verbracht, um das wieder in Ordnung zu bringen. Was mir echt leid tat, ganz besonders für den MannMitHut, der nun wirklich ins Bett gehört, um seinen Infekt auszukurieren, aber ich kann alles, was mit Abwasser und Kanälen und Schmodder zusammenhängt, nicht ertragen, ich würde das Ganze eher noch um – naja, Rückwärtsgegessenes bereichern.

Es war auch so schon eine olfaktorische Körperverletzung. Das Treppenhaus riecht immer noch sehr „lecker“. Wäsche gewaschen ist demzufolge auch nicht, und der Waschkeller braucht jetzt eine Grundreinigung.

Ich will auf’n Arm!

 

Papierspielzeug

Nachdem unsereiner momentan zu gar nix kommt, geschweige denn zum Bloggen, muss heute eben wieder Katzencontent herhalten.

Wenn man nämlich eine Katze hat, die gerne Türen aufmacht, um an das hübsche, weiche, weiße Spielzeug zu kommen, dann findet man im Gäste-WC halt auch mal das vor:

Toilpap

Und was sagt die Katze dazu? „Üüüüüch? War’s nicht! Schau, wie unschuldig ich schau!“

*geht Klopapier aufwickeln*
Naja, ich muss dann doch grinsen, wenn ich mir die Katze vorstelle, wie sie mit ihren Pfötchen immer nochmal rollert, und nochmal, und nochmal ….