Monat: April 2016

Nähen marginal

Arbeit fressen Zeit auf. Trotzdem hüpfen immer mal wieder Kleinigkeiten unter der Nähmaschine vor, aktuell zwei kleine Kannmanimmermalgebrauchens als Geburtstagsgeschenk:

Ein einfaches Utensilo (Maße ca. 11 x 12 x 11 cm, Stoffe: Butinette, Anleitung: eine der vielzähligen aus dem Internetz):

Utensilo1 Utensilo2

Im Prinzip drei gerade Stücke Stoff bzw. Vlies, die aneinandergenäht werden.

Und ein Reißverschlusstäschchen (Maße ca. 19 x 15 cm, Stoffe: Stoffmarkt, Anleitung: Kosmetiktäschchen „Susie“ von Pattydoo):

Taesch3Taesch1

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Die Kellerfalten habe ich inzwischen ganz gut drauf – mein Fluchmoment sind regelmäßig die beiden Ecken am Reißverschluss.

Vor einigen Wochen entstand auch eine kleine Umhängetasche nach dem „Alles dabei“-Schnittmuster von Farbenmix (mit einigen künstlerischen Freiheiten). Das Innenleben besteht aus einem einfachen, einfarbigen Baumwollstoff und hat zwei, drei Seitenfächer:

Lila1 Lila2 Lila3

Ich bin keine Handtaschenträgerin, mir ist das Gebamsel an der Schulter lästig. Geldbörse, Handy, Schlüssel, Taschentücher müssen in Hosen- oder Jackentaschen passen, damit ich die Hände frei habe. Aber ab und zu muss es eben doch eine Handtasche sein. Den Stoff habe ich einmal sehr günstig – da reduziertes Reststück – im Kaufhaus erstanden und wusste sofort, dass ich ihn für diesen Schnitt verwenden will. Hat ja nur zwei Jahre gedauert …

Diese Tasche und die El Grande von Farbenmix sind meine AllTime-Taschenfavoriten, die ich immer mal wieder gerne angehe. Ich kann sie so einfach halten, wie ich das liebe und die Innen-/Außentaschen so setzen, wie ich sie brauche.

Beim Nähen verzweifle ich manchmal an Dingen wie „Das Runde muss jetzt an das Eckige.“ oder „Die andere Seite des Reißverschlusses gegengleich nähen.“ oder „Auf welche Seite muss ich jetzt die Träger stecken, damit sie am Schluss außen richtig sind?“ Oder bei der Tasche: „Wierum muss ich das jetzt zusammensetzen, damit der Zipper vom RV vorne ist?“ Huh, ich und räumliches Vorstellungsvermögen. Aber ich freue mich immer tierisch, wenn ich mich nicht vertue und am Ende etwas Brauchbares dabei rumkommt. 🙂

Ich finde schon was!

Himmelherrschaftszeiten!

Wenn ich keine Dunstabzugshaube mehr habe, an der ich mir den Kopf einrennen kann, dann nehme ich halt die dämliche Kante von der oberen Ebene in der Duplexgarage stattdessen! AUA! *gna* Wer hat die denn auch so niedrig gebaut! Orrr, nee!

*geht Hörnchen pflegen*

Hmpf, reingelegt!

Das hab ich nun davon! Schrob ich nicht erst, wie ich dem Oster-Verpackungsmüll-Geschenk widerstanden habe? Und was nun? Die Schwiegers zu Kaffee und Kuchen eingeladen (hier muss ja deren Alt-Küche entsorgt werden, und das sehe ich nicht als unsere Sache), und was bekomme ich mitgebracht und geschenkt? Eine Packung M*nCh*rie! Das ist doch eine Retourkutsche … Ich war einfach zu verdutzt und konnte in dem Moment nicht ablehnen *seufz*

Ich finde das jetzt gleich auf mehreren Ebenen doof:
1. Ich mag die Dinger nicht! *bäh*
2. Plastik drumrum und innendrin und jedes Teilchen hübsch einzeln verpackt. *gna*
3. Was mache ich jetzt damit? Ich weiß gerade niemanden, dem ich das weiterschenken könnte.