Monat: November 2016

Remember the Catember

Den ganzen September über verfolgte ich via Twitter eine Aktion von Kiki (e13.de), nämlich den Catember. Da kamen so viele unglaubliche, wundervolle Katzenporträts bei rum! Und dann war da auch immer mal eine schwarze Katzenbande – die von Kiki selbst.

Als ich dann jetzt zufällig sah, dass es Postkarten-Sets davon gibt – ich musste einfach eins haben. Als kleines Geschenk an mich selbst.*

Hachz sagt das Herz. Die beiden hier mag ich am liebsten:

catember21    catember04
 Fotos: © Kiki Thaerigen

Liebe Kiki, an dieser Stelle vielen Dank – für den Catember und die Karten und dafür, dass ich mir die Fotos hier ausborgen darf.

Ach ja, diesen Post tippe ich verrenkt auf dem Sofa liegend, den Rechner irgendwie neben mir im Kissen drin und mit Krampf in der linken Hand, weil es sich das andere Katz auf meinem Schoß GEMÜTLICH MACHT. Völlig egal, Hauptsache, sie hat es bequem, ne!  🙂

 

* Ich neige dazu, mir selbst nichts zu gönnen. Mich selbst zu belohnen ist in meiner Prägung nicht eingebaut. Unter anderem deshalb ist so eine Aktion bemerkenswert für mich.

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Kuschelfüße

Langsam stellt der Rote Feger fest, dass die Zweibeiner doch nicht so ganz arg übel sind. Das jedenfalls sieht ganz entspannt aus, Cleo-Füße an MannMitHut-Füßen:

fuesse1

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Moppelich ist sie geworden, unsere Cleo. Sie frisst staubsaugert ja aber auch für zwei. (Das bunte Katz mag nicht vom Garten reinkommen? Mit dem Futterlöffel am Futternapf kleppern: WUUUUUUUSCH! Katze drin! *GIBGIBGIBGIB* 😉 )

Sonntags-Backen

Manchmal schlummern Beiträge sehr lange in meinem Feedreader, bis ich dazu komme, damit in Aktion zu treten. Das können ellenlange Texte, Fragenkataloge, Linksammlungen sein – oder eben Rezepte. Von Zeit zu Zeit gibt es dann einen „ach ja, wolltest du ja auch mal“-Hopser.

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass ich am Sonntag gerne mein Spießer-Gen pflege.  Ein Sonntag ohne Kaffee und Kuchen? Also wirklich! Am Sonntag gilt daher Kuchenpflicht (es sei denn, außerhäusige Gründe sprechen dagegen. Wenn ihn keiner essen könnte/würde, muss auch keiner gebacken werden).

So wagte ich mich denn gestern morgen um halb acht frisch ans Werk und baute diese Käsesahnetorte aus dem Hause Buddenbohm nach. Ich meine, alleine das Wort „dengeln“ in Verbindung mit dem Tortenring ist ja schon literaturpreisverdächtig. Ich dengelte denn auch tatsächlich, mein Tortenring ist nämlich aus Metall und recht schwergängig. (Außerdem bin ich mit Werner-Beinhart quasi aufgewachsen, was soll ich machen?)

Fazit: Macht Spaß, ist wirklich einfach und schmeckt superoberlecker.

Erwachsenenmäßig habe ich natürlich die Mandarinen untergemengt – das aber sehr liebevoll.

kuchen2

kuchen1

(Nicht ganz akkurat, aber ich war ja schon froh, das Kunststück „horizontal durchschneiden“ hinbekommen zu haben.)

Bilder vom Kaffeetisch gibts diesmal keine – der MannMitHut musste dann doch kurzfristig mal eben wieder die Welt retten, ich tigerte mit einem Drittel der Torte zu der schwiegerlichen Kaffeetafel.

Ebenfalls leider nicht bebildert: Eine aus dem Häuschen seiende Cleo, die bis über beide Ohren im Schlagsahne-Rührbecher steckt und sich die Reste einverleibt.

Zu hülf: Rezept gesucht!

Werte Leserschaft,
heute muss ich ein schier unglaubliches Geständnis machen und um Ihre geschätzte Unterstützung bitten: Ich koche und backe ja gerne und viel und oft – aber mit einer Sache hatte ich noch kein erstes Mal: Gelatine. Jo, Tatsache, an dieses Zeug habe ich mich noch nicht rangetraut. Das ist mir echt SUSPEKT.

Nun begab es sich dieser Tage, dass ich erste gedankliche Vorbereitungen für das diesjährige Nicht-Weihnachten traf. (Was heißt hier „früh“?? Schon mal versucht, Mitte Dezember Backzutaten zu bekommen? Also.) Und da kam mir ein hoffentlich leckeres Rezept für den Atzventzkaffee unter – nur: Das Rezept will Gelatine.

Jetzt kommen Sie ins Spiel: Ich muss das üben. Aber nicht mit dem aufwendigen Originalrezept. Also bitte: Falls Sie ein einfaches, idiotensicheres, leckeres Sonntagsgebäck-Rezept haben, in dem Gelatine verarbeitet wird, das aber ohne drölfzig Zutaten auskommt – dann dürfen Sie mir das gerne verraten! Retten Sie mich! Ich wäre Ihnen sehr verbunden.

Ich schließe Sie dafür auch in meine Nachtgebete ein *hüstel* und lasse Sie optisch an den Ergebnissen teilhaben.