Monat: März 2017

Traum-Auto – Auto-Traum

Über viele Jahre hinweg hat mich eines meiner Traumsymbole begleitet, immer wieder kam es zurück, oft zwei-, dreimal im Monat: Ich fahre ein Auto und möchte gerne anhalten, weil ich angekommen bin, in der Garage bin, anhalten jetzt einfach „dran“ ist – nur: Das Auto hält nicht an! Wieder und wieder laufen in diesem Traum dieselben panischen Verhaltensmuster ab: Ich trete das Bremspedal bis zum Anschlag und noch weiter – das Auto bleibt nicht stehen! Ich ziehe wie verrückt die Handbremse – das Auto bleibt nicht stehen! Die Garagenwand kommt näher und näher – das Auto bleibt nicht stehen! Es wird vielleicht langsamer und langsamer, aber es BLEIBT NIE STEHEN! Eher verändern sich die Dimensionen der Umgebung  (die Wand kommt näher und doch wieder nicht), als dass das Auto stehenbleibt.

Wie gesagt, viele Jahre lang, immer wieder dasselbe Traumbild. Bis ich vor einiger Zeit las, dass das Auto in diesem Traum für mein eigenes Leben steht. Ich begriff mit einem Mal, dass das Auto um Himmels Willen nicht stehenbleiben DURFTE, sonst wäre mein Leben nämlich zu Ende.

Von dem Moment an, als ich das verinnerlichte, hatte ich den Traum NIE WIEDER.

Bis vorletzte Nacht.

Ich fahre wieder ein Auto. Es ist ein schwarzer, großer BMW – warum auch immer. Ich kann das Auto kaum kontrollieren. Der MannMitHut sitzt nebendran. Es lässt sich schwer steuern. Immer wieder kommen Situationen, in denen es wirklich um Millimeter geht – an parkenden Autos vorbei, um Hindernisse herum, auf der Spur bleiben. Ich kann das Lenkrad kaum richtig festhalten, während der Fahrt versuche ich, das Lenkrad richtig einzustellen … Schwierig, das alles. Auch die Pedale tun nicht das, was ich will. Gas geben ist ja/nein/vielleicht-kompliziert. Und ich fahre in diesem Traum durch die drei Stationen meines bisherigen Lebens: Ich starte in meinem Geburtsort, ich fahre durch München, bin schließlich im Dorf.

Hm. Ganz großes HMMM!

Heute Nacht dann wieder ein großes Traumbild, dass gefühlt über Stunden geht. Ich tue genau das, was ich im realen Leben vorhabe. Quasi wird mir hier ein Gespräch vorweggenommen. Ich sehe jedes kleinste Detail, den Schreibtisch, die Papiere, bis zur Frisur meines Gegenübers. Ich höre genau, was wir sprechen. Es fühlt sich alles richtig an. So will ich es und so soll es sein. Nach dem Gespräch gehe ich nach draußen. Die Luft ist erfrischend und klar.

Selten bin ich aus einem Traum so zuversichtlich aufgewacht.

Wunschdenken? Oder ein Ausblick auf die kommende Zeit? Hmmm.

Tja, was soll ich sagen

Letztendlich kann man ja doch vor nix davonlaufen. Seit Tagen grüble ich hin und her, wie ich (m)eine Situtation lösen könnte. (Und auch der Aufsprung auf die Workout-Challenge vom Captain ist nichts anderes als Ablenkung.)

Wissen Sie, ich bin ein ehrlicher Mensch. Mir ist nichts mehr verhasst, als irgendwo Verbindlichkeiten, sprich Schulden zu haben. Ich lebe nach dem Motto: Was ich nicht direkt sofort bezahlen kann, das kaufe ich dann eben jetzt nicht. Nur: Jetzt bin ich in einer Situation, in der ich etwas investieren muss, um dabeizubleiben. Das Geld habe ich im Moment nicht, aber es macht mich auch fertig, dann bis Ende des Jahres eine für mich unpopuläre Entscheidung treffen zu müssen.

Im Klartext: Ich hätte jetzt bitte gerne eine gute Fee, die jemanden dazu bringt, mir bis Ende des Jahres Geld zu borgen. Es mag Menschen geben, denen zweitausend oder zweieinhalbtausend Euro nur ein Lächeln entlocken – für mich bzw. uns ist es gerade mal existenziell.

Liebes Universum, es wäre schön, wenn wir mal nicht mehr krebsen müssten, sondern wieder aufrecht laufen könnten …

 

Eine Challenge, eine Challenge!

Da hat er was angerichtet, der Captain … Wieso sind wir denn jetzt alle aufgesprungen?? Selbst uns aller Rain? Lustig ist es allemal.

Ich gebe zu, das niedrige Energielevel in der letzten Zeit hat keine Kraft für den Spocht gelassen. Dabei weiß ich genau, wie gerne ich mich bewege und körperlich austobe, als Ausgleich zum Am-Schreibtisch-Sitzen. Aber: Keine Energie, und außerdem ist es morgens (meine Zeit!!) noch dunkel. Unser morgendlicher Zeitplan hat sich auch verschoben.

Zu unserer Münchener Zeit war das alles irgendwie kein Problem. Morgens um fünf, halb sechs eine Runde durch den Park joggen, alternativ das Workout Rumhampeln vorm Fernseher. Ich habe da nämlich drei, vier richtig gute Trainingsvideos, die nicht nur richtig fordern, sondern auch an wunderschönen Orten gedreht wurden … das Auge trainiert ja mit.
Vor (Bühnen-) Auftritten das ganze Programm nochmal zwei Stufen intensiver.

Immerhin mit Joggen habe ich letzte Woche schon wieder angefangen. Letztendlich ist es ja auch Teil meines Berufes. Ich SOLLTE fit sein. Was mich zum Punkt Essen bringt:

Die Methode vom Captain ist nichts für mich. Meine Favoriten sind: Alkohol und Industriefutter weglassen. Das klingt so wenig und ist so schwierig, bringt aber viel. Sie ahnen gar nicht, wieviel Zucker wo drin ist!

In den letzten Jahren habe ich die Fastenzeit immer recht konsequent durchgezogen, diesesmal gibt es kaum Ansatzpunkte. Außer vielleicht das große Stück Schokolade am Abend. Ach ja, und den Spocht.

Auf gehts!
Mal sehen, ob ich irgendwelche fotografischen Nachweise liefern kann.