Monat: November 2017

Spinnen, Motten und Prince

Heute Nacht also mal wieder hochauflösend und gestochen scharf. Die Traumbilder! Was denken Sie denn!

Der MannMitHut hat freundlicherweise die beiden Spinnen aus meinem Büro hinausexpediert. Handtellergroße Spinnen mit einem weißen Hinterteil und schicken schwarzen Haaren darauf! Brrrr … Kurz darauf flogen die Motten herum, die aus der – hm, Architektur kamen. Fragen Sie nicht nach Logik in einem Traum. Die Wände waren Wände und doch wieder nicht. Und die Menschen, die eigentlich im Computer sein sollten (weil wegen Online-Termin heute), alle um meinen Schreibtisch herum.

Dann aber: Eine Veranstaltung mit lauter Menschen, die ich kenne. Und mit Prince als Ehrengast.  DAS beunruhigt mich schon etwas. WER? Jemand aus meinem realen oder virtuellen Umfeld? Tote Personen tauchen manchmal nicht ohne Grund in meinen Träumen auf …

Und im Tageslicht und mit einer großen Schippe voll Arbeit heute vor mir verblassen die Bilder zu Farbklecksen und diffusen Erinnerungspunkten.

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Aus der Zeit gefallen (mal wieder)

Hoppla, es bewegt sich ja doch noch … okay, mir war nicht bewusst, WIE lange der letzte Blogpost her ist. Und was könnte stimmiger sein für einen neuen Eintrag, als ein verregneter Sonntagsmäander, nachdem wir erst um 3.00 Uhr heute früh heimgekommen sind … und ich meine Gedanken noch ein bisschen aufräumen muss.

Weil: Ich bin halt ein Dinosaurier … auch im Musikgeschmack.

War schon eine etwas … äh … spezielle Veranstaltung gestern. Musikalisch bis zu einem gewissen Punkt sehr in Ordnung. Aber halt nur bis dahin. Leute, im Ernst: Wenn ich „Metal“ hören will, will ich „Metal“ hören! Ich brauch den ganzen modernen Sch Kram nicht. Ich will bei Rebellion mitsingen („The clans are marching ‚gainst the law“ …), Battery abfeiern und mich mit Warriors Of The World und Run To The Hills 30 Jahre zurückbeamen, okay? Es GAB mal gute Musik. *seufz*

Trotzdem war es ein feiner Abend mit entspannten Menschen. Außerdem waren der MannMitHut und ich mal wieder gemeinsam unterwegs und das in sehr „zweisamer“ Stimmung – was leider momentan nicht oft der Fall ist.

Aber das muss ich noch loswerden – kommen wir mal zum anwesenden Publikum:
Mädels! MÄDELS! Wie erkläre ich Euch das jetzt?
Du hast richtig große Brüste? Wundervoll, grandios! Und auch noch Deine geilsten Stiefel angezogen, woha! Aber: Dann steh auch dazu! Tu das, wozu Du hier auf der Party bist: Lass Dich angucken! Und latsch um Himmels Willen nicht durch die Gegend wie ein Bauer durch seinen aufgeweichten Acker. Das schönste Nicht-Outfit nützt Dir nix, wenn Du trampelig und krummrückig rumläufst und zudem die Selbstliebe einer Distel verströmst.
Du hast nichtsogroße bis kleine Brüste? Ebenso grandios! Du hast sie nämlich auch wunderhübsch nicht-verpackt. Aber für Dich gilt das gleiche! Noch mehr! Kleiner Tipp vom Küken: Brüste kommen sehr viel besser zur Geltung, wenn die Frau aufrecht geht!
Also: Rücken gerade, Kopf hoch, QueenElizabeth-Haltung und elegante kleine Schritte, ja? (Sonst dürft ihr auch gerne mal in meinen Unterricht kommen …)
Ja sorry, ich finde es einfach jammerschade, wenn Ihr Euch selbst Eure Wirkung nehmt.

Jetzt zum anderen Teil:  KERLS!
Ich weiß ja, dass die Metaller nicht (mehr) die allerhübscheste Spezies unter den Männern sind. Das heißt aber nicht, dass Ihr es darauf anlegen müsst. Wir Ladies möchten nämlich auch gerne unser Augenfutter haben, ja?! Zumindest auf so einer Veranstaltung. Bittedanke! Wir sollen hübsch daherkommen und Ihr meint, Ihr braucht nix weiter tun als im ältesten verwaschensten schlechtsitzendsten Shirt, das kaum über Eure Bierplautze geht, an der Bar rumzustehen, das fünfte alkoholische Irgendwas in der Hand,  und wir liegen Euch zu Füßen? Vergesst es. Schaut wenigstens ansatzweise drauf, dass Ihr in Form bleibt. Nein, wir erwarten keine durchtrainierten Models, aber ein bisschen Selbstachtung und Manieren (und Körperpflege!). Achja, dass Alkohol der Libido nicht auf Dauer förderlich ist, wisst Ihr, ne? Alkohol macht außerdem fett.
Denkt in dem Zusammenhang mal drüber nach.

Aber okay, zwei, drei, so ne Handvoll von Euch habens doch kapiert. Die guckt unsereins dann eben den ganzen Abend an. 🙂 (Immer, es ist immer der DJ. Oder der Gitarrist. Manchmal auch beides in einer Person … 😉 )

So, jetzt bin ich mal gespannt, ob die Ausgeh-Klamotten wieder so lange im Schrank bleiben.

Aber hey: Ich kann’s noch! NOCH bin ich nicht ganz unsichtbar in der Menge, und das ist ja auch schon was wert!