Endzeitstimmung – Edition 2017

Willkommen zum traditionellen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Zugenommen oder abgenommen?
Ab. Und besser verteilt. Aber fast schon sehr ab. Wenn Sie zweimal die Woche Sport- bzw. Tanzunterricht geben und die Meute entertainen – also alles vor- und mitmachen -, dann gehen da schon zweidrei Kilokalorien dabei drauf.

Mehr Geld ausgegeben oder weniger?
Ein Haus ist quasi ein Sparschwein – kannste immer was reinstecken.
Und im Geschäft musste ich nachbuttern.

Mehr bewegt oder weniger?
In der zweiten Jahreshälfte mehr, weil wegen entertainen und so. Ich stelle aber fest, dass mir das sportliche Bewegen „nur für mich“ fehlt. Also die Art von Sport, bei dem ich die Gedanken laufen lassen und dabei sortieren kann.

Der hirnrissigste Plan?
Ich glaube, dieses Jahr gab es keinen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Die Tapezieraktion. Aber nur deshalb, weil ich mit dem Kleister gekleckert habe und dann bin ich in den Klecks reingetreten und – jedenfalls: Jie-ha! Mein Steiß und meine Handgelenke haben es ausgehalten. Hätte aber auch blöd ausgehen können. Und es hat ordentlich gerumst.

Die teuerste Anschaffung?
Gab es dieses Jahr keine. Wo kein Geld ist, kann keines ausgegeben werden.

Das leckerste Essen?
Koche ich meistens selber. Mir schmeckt das „Alltagsessen“. Ich freue mich darüber, was ich alles selbst machen kann. Aber wenn ich einen Favoriten haben müsste: Meine SemmelnNKnödelN! 🙂

Film/Buch/CD?
Ich glaube, die Kategorie kann ich streichen. Okay, jede Menge Fachliteratur, aber sonst gebe ich für Unterhaltung kaum bis kein Geld aus. Interessiert mich alles nicht.

Das beste Konzert?
War nicht das Konzert an sich, sondern das drumrum, in das das Konzert eingebaut war. Hihi, Punkt von der WannaDo-Liste weg.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Sorgen machen.

Die schönste Zeit verbracht mit?
MannMitHut wieder auf Platz eins!
Dicht gefolgt von meiner Business-Buddy und einer Gruppe toller Frauen.

2017 zum ersten Mal getan?
Eine – äh … „Clubveranstaltung“ besucht. Eine mit viel nackter Haut.
Ach ja, und wahlgeholfen.

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Tapeziert. (Eine Wand in der Küche. Ich bin aber ziemlich aus der Übung. DAS konnte ich schon mal besser.)

Drei Dinge, auf die du hättest verzichten können?
Das schwarze Loch, in dem das schöne Geld verschwindet.
Das anhaltende Auf-dem-Zahnfleisch-gehen.
MannMitHut in der Zwickmühle.

Die wichtigste Sache, von der dich jemand überzeugen wollte?
„Gib nicht auf. Da fehlt nicht mehr viel, damit es richtig gut wird.“ Und:
„Bau das Tanzen in Dein Business ein. DA bist Du zuhause!“

Das schönste Geschenk, dass dir jemand gemacht hat?
Meine Business-Buddy ist in mein Leben getreten. Das ist ein ganz wundervolles Geschenk, von wem oder was auch immer.

Der schönste Satz, den dir jemand gesagt hat?
Gesagt hat ihn mir keiner. Er stand auf einem T-Shirt, für das mir die Werbung vor die Nase kam.
Der Teufel flüsterte mir ins Ohr: Gib auf! Diesem Sturm kannst Du nicht standhalten!
Am nächsten Tag flüsterte ich dem Teufel ins Ohr: Unterschätze niemals eine Frau, die im Oktober geboren wurde. Ich BIN der Sturm!
Ja, nur ein doofer T-Shirt-Spruch. Aber mir hat er geholfen, mich an mich selbst zu erinnern. Das Shirt hätte ich gerne.

Das vorherrschende Gefühl 2017?
ÄCHZ!

2017 war mit einem Wort?
AL-TER!?

2. Die interessanteren Fragen:

Auf der (Schulnoten-)Skala von 1 bis 6 – wie war das Jahr?
Eine 3, glaube ich.

Der beste Sex?
Beginnt immer im Kopf.

Der beste Drink?
Immer noch die Lynchburg Lemonade vom MannMitHut!

Das beste Lied?
Ist ein Oldie: Nevermore – Garden Of Gray.

Butter bei die Fische – beichte deine Sünden in diesem Jahr!
Hab ich doch erst … aber gut: Trägheit. Schuldig im Sinne der Anklage.
Und vermutlich Flucht vor Dingen, die ge- und bedacht werden wollen/müssen.

Und was hast du gelernt in diesem Jahr?
Du bist verdammt nochmal nicht allein auf dieser Welt. Andere standen schon an der Hürde, wo Du jetzt bist, und helfen Dir gerne.

Was hast du über dich selbst gelernt?
Es macht mir eben doch was aus, dass ich mich auf meinen Körper nicht mehr ganz so blind verlassen kann. Ich will nicht schwach sein.

Worüber hast du gelacht?
Mit staubtrockenem Humor kriegt man mich immer.
Oft über Twitter-Tweets, aber auch über Situationskomik.

Wer oder was hat dich inspiriert?
Mein NähHandarbeitszimmer. Und zwei YT-Entdeckungen in dem Zusammenhang.

Was hat dich überrascht?
Eine Frage, die mir kürzlich erst jemand gestellt hat. Die war gut gezielt, hat mich überrascht, nachdenklich gemacht und ich habe noch keine Antwort darauf.

Wovon darf das nächste Jahr mehr haben?
Geld. Immer noch.
Auftrieb und Antrieb.
Wohnlichkeit in den eigenen vier Wänden.
Inspirationen und Ideen.

Und was kann wegbleiben?
Unsicherheit und Zukunftsangst.

Das Jahr wäre nicht vollständig gewesen ohne was?
Einkauf beim Stoff-Dealer des Vertrauens (Stoffe zum Nähen, ze-fix!) und auf dem Stoffmarkt.

3. Die tiefsinnige Variante:

Du hast die Möglichkeit, zu deinem 10jährigen Ich zurückzureisen. Was sagst du ihm über das Jahr 2017?
Mädchen, 2017 wirst Du weiter gegen den Strom schwimmen. Du wirst aufgeben wollen, Du wirst Stromschnellen haben, Du wirst keine Kraft mehr haben. Und trotzdem machst Du weiter. Irgendwann stellst Du erstaunt fest, dass Du Dein Alter Ego fast verbannt hast und fragst Dich, wann und warum eigentlich …
Aber Du erlebst auch, dass andere Menschen Dich als Vorbild haben und von Dir lernen wollen.

2017 war?
Auszuhalten.

2018 wird?
Hoffentlich energiegeladener. Der erste Ansatz ist immrhin schon da.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s