Bloggerhausen

Remember the Catember

Den ganzen September über verfolgte ich via Twitter eine Aktion von Kiki (e13.de), nämlich den Catember. Da kamen so viele unglaubliche, wundervolle Katzenporträts bei rum! Und dann war da auch immer mal eine schwarze Katzenbande – die von Kiki selbst.

Als ich dann jetzt zufällig sah, dass es Postkarten-Sets davon gibt – ich musste einfach eins haben. Als kleines Geschenk an mich selbst.*

Hachz sagt das Herz. Die beiden hier mag ich am liebsten:

catember21    catember04
 Fotos: © Kiki Thaerigen

Liebe Kiki, an dieser Stelle vielen Dank – für den Catember und die Karten und dafür, dass ich mir die Fotos hier ausborgen darf.

Ach ja, diesen Post tippe ich verrenkt auf dem Sofa liegend, den Rechner irgendwie neben mir im Kissen drin und mit Krampf in der linken Hand, weil es sich das andere Katz auf meinem Schoß GEMÜTLICH MACHT. Völlig egal, Hauptsache, sie hat es bequem, ne!  🙂

 

* Ich neige dazu, mir selbst nichts zu gönnen. Mich selbst zu belohnen ist in meiner Prägung nicht eingebaut. Unter anderem deshalb ist so eine Aktion bemerkenswert für mich.

Nicht allein

So manches Mal fühle ich mich schon wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Zum Beispiel dann, wenn ich mit moderner Technik zurechtkommen soll  oder versuche, Gesprächen von Menschen unterhalb meiner Altersklasse zu folgen. Oder über meinen eigenen Lebenslauf sinniere, der an sich schon viel Drehmoment zugelegt hat. Soll ich dann eher den Kopf schütteln oder mir doch besser an die Stirn tippen?? Oft genug letzteres …

Die alten Zeiten waren nicht immer „gute alte Zeiten“ (und auch die Moderne hat unbestritten ihre Vorteile!) – aber in mancher Hinsicht war man einfach weniger abhängig und konnte sich irgendwie helfen. Zur Not vielleicht etwas umständlich, aber ein aufgetretenes Problem wurde irgendwie gelöst.*

Jedenfalls habe ich heute gesehen, dass ich zwar vielleicht ein Relikt sein mag, aber zumindest bin ich nicht ganz allein. Schauen Sie doch da auch mal vorbei, nicht nur schöne Bilder, sondern auch spannende An- bzw. Einsichten da.

(* Nein, heute bekommt man ein Auto nicht mehr damit in Gang, dass man einen Hammer parat hat und damit den Anlasser wachklopft. Man füllt auch kein Formular mehr mit einer mechanischen Schreibmaschine oder gar von Hand aus. So denn überhaupt noch jemand längere Texte mit der Hand schreibt.  Those were the days … Fun Fact am Rande: Wenn ich im Büro nicht wollte, dass der NEUGIERIGE BUCHHALTER die Notizen auf meinem Schreibtisch lesen konnte, habe ich einfach stenografiert. Meine Kollegin übrigens auch. Was HAT den das immer frustriert! *g*)