Passt sonst nirgends

Hoppla

Und wie fängt man jetzt so einen Blogartikel an, nach Wochen der Funkstille?

Nun ja, manchmal reicht auch das Motto „Wenn man nichts zu sagen hat, einfach mal die Fresse halten!“ Nicht, dass ich mir keine bloggenswerten Gedanken machen würde. Gedanken habe ich Tausende im Kopf. Aber ich krieg sie halt nicht gebloggt.

Außerdem blogge ich beruflich schon regelmäßig und bediene nebenbei noch einzwei SocialMedia-Kanäle. DAS reicht mir als Onlineaktivität vollkommen. Ich gehöre ja nicht zu der Sorte „Rauskreischen um jeden Preis“. Mir fällt das tatsächlich richtig schwer, auf FB aktiv zu sein, obwohl es in meiner Filterblase schon Spaß macht. Ja, es gibt sie, die GUTEN da in der Onlinewelt. Aber das Ganze kostet mich schon auch Energie.
Ich bin nicht mit der Onlinewelt aufgewachsen, das ist kein Teil von mir.

Energie kosten mich auch nach wie vor meine nächtlichen selbstgezimmerten Kinowelten. Ich schwöre, ich bin manchmal nachts nicht mehr auf diesem Planeten. Ich habe ja schon öfter berichtet, dass diese Bilder zwar oft eine Nachricht sind, ich sie aber meistens weder zeitlich noch qualitativ einordnen kann. Aber ich erkenne Symbolik, wenn ich sie sehe – und ich nehme Emotionen mit in den Tag, wenn sie mir im Traum SO VEHEMENT übergebracht werden. Tatsächlich ist jemand aus meinem bloggenden Lesekreis regelmäßig nachts präsent – und beim letzten Mal mit einer so abgrundtiefen , körperlich greifbaren Verzweiflung, dass ich auch nach dem Morgenkaffee noch nicht wirklich in der Gegenwart zurück war und lange gebraucht habe, um wieder ordentlich zu atmen. Halten Sie mich für verrückt, für eine Hexe, für was auch immer.

Aber es gibt auch die guten Träume, zum Beispiel, wenn ich jemanden umarmen darf und beim Aufwachen und ÜberDenTraumNachdenken feststelle, dass ich einer Version der Schöpferin begegnen durfte.

Oder ich reise in meine eigene Vergangenheit und begegne Menschen und Orten, die längst Geschichte sind. Und immer episch.

Tja, manchmal sind die Schleier zwischen den Welten schon dünn.

Aktuell versuche ich, irgendwie unter dem Hitzeradar durchzufliegen und nicht mehr in Schwitzen zu geraten als unbedingt notwendig. Dabei würde ich doch so gerne ein paar neue Fitness-Ideen testen und mal das Programm für die Sportstunden ab Herbst angehen. Und auch sonst habe ich noch so einzwei Business-Pläne in der Gedankenschleife.

Das Nähzimmer ist auch ein bisschen arg verwaist. Leider hat der Tag nur 24 Stunden – ich weiß nicht, was ich lieber tue: Menschen zu einem glücklicheren Leben verhelfen oder vor mich hinnähen. Ich liebe beides. Ach ja, und Bewegung – ich liebe es auch, Sport- und Tanztraining zu geben.
Aber ich liebe auch die Zeit mit dem MannMitHut und die mit den Katzen (Alle wohlauf, nebenbei. Auch wenn unsere RandaLea wirklich alle Anzeichen von alt und lebenssatt zeigt.) – und schlafen und Haus in Ordnung halten kommen ja auch noch dazu. Obwohl, schlafen wird überbewertet. Gibt ja Kaffee. Der nützt nur auch nicht viel, wenn – so wie seit gestern – die Insektenstiche mich außer Gefecht setzen und mich mit zwei auf doppelte Größe angeschwollenen Armen und Fieber in die Auszeit zwingen … Die Arme funktionieren inzwischen wieder, ich kann immerhin diesen Blogartikel tippen.

Zeitgleich schlummern viele Dinge so vor sich hin, das ärgert mich dann auch schon. Ich schulde zum Beispiel jemandem noch eine Antwort auf seine Mail mit einem äußerst liebenswürdigen Angebot, naja, kann ich es auch gleich hier schreiben: Danke dafür!! Aber Du hast selbst gerade genug Leben in Deinem Leben, glaube ich. Du hast mir auch so schon viel weitergeholfen! 🙂

Sicher war auch der Gedanke naiv, mit der Selbständigkeit würde sich dieser
Zerrissenheitsgedanke dann mal irgendwann von selbst erledigen. Im Büro ging es mir nämlich immer so: Saß ich im Büro, dachte ich daran, was zuhause alles zu tun war und wie ich meine Zeit dort sinnvoller nutzen könnte. War ich zuhause, war ich immer mit einem halben Kopf im Büro, und ich bekam wenig auf die Reihe.
Hat sich nichts daran geändert, nur sitze ich jetzt eben im eigenen Büro. Aber da sehr gerne.

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Schon wieder: Land unter

Also, das hier, ne?:

Waschkeller2

Das hatten wir ja schon mal. Immerhin diesmal Schadensbegrenzung, ohne dass wir die Pumpe ausbauen mussten. Es war „nur“ der Schwimmer, der nicht schwimmte, schwommte, geschw… – getan hat! Und die Wäsche da links auf dem Bild sollte eh noch in die Maschine. *SEUFZ* Ach ja, mein Eiertanz barfuß durch diesen See, um an die Wäsche zu kommen, die noch IN der Maschine war – ach, Sie machen sich selbst ein Bild.

Dazu am Samstag dann noch umfangreiche Gartenarbeiten, einschließlich Schleppen von mehreren 25-Kilo-Säcken Gartenbeton und Kies. Mit anschließendem Steinestemmen (vom Balkon im Obergeschoss via Eimer nach unten in den Garten) und  Gartenumgraben. Workout nennt man das dann wohl.

Was ich aber immer noch erholsamer finde, als famliäres Zusammenkommen zwecks Geburtstags-Mittagessen und -Kaffee-und-Kuchen.

Heute dann allerdings einer meiner Endgegner: Steuerunterlagen fertigmachen für die Steuerberaterin. Ach guck, nettes Video, bloß noch das eine da … (DA habe ich allerdings gestern Nachmittag was entdeckt, da muss ich dranbleiben, das hat was mit Sport und Choreo zu tun, das ist meins.)

Wer weiß, vielleicht stehe ich ja doch in einigen Jahren da und hab mein eigenes kleines Tanz- und Fitnessstudio … HE, träumen wird man ja wohl noch dürfen!! 🙂

Verschont den Park

Man kann über Mannheim ja durchaus geteilter Ansicht sein. Mei, es ist eben eine Industriestadt, geplant am Reißbrett. Sie wissen ja: „In Karlsruh‘ steht die Residenz, in Mannheim die Fabrik …“.

Vor einiger Zeit fand jemand die Stadt gar so hässlich, dass er sie gleich ganz wegmachen und dafür was Neues, Schönes hintun wollte. Ich bat darum, wenigstens den Luisenpark zu verschonen, aus Gründen. Wir haben einen dieser Gründe am Wochenende mal wieder besucht:

Einen so tollen Kerl mit einem solchen Posing – den kann man doch nicht so einfach wegmachen, oder?
(Sie hätten ihn mal sehen sollen, wie er sich in Pose geworfen hat, als er die Kamera registriert hat.)

Zwetschgenknödel

Es gibt so manches Essen, das ich nur einmal im Jahr bekomme. Zwetschgenknödel gehören dazu. Die mache ich nämlich nicht selbst (geht schief, habe ich ausprobiert), sondern lasse machen und mich dazu einladen. Zwetschgenknödel sind lecker.

Zwetschgenknödel gibt es heute Abend bei Schwiegers. Mjamjam! (Die Knödel, nicht die Schwiegers.)

Der Nachteil dabei ist, dass ich dabei weitere Familienmitglieder ertragen muss.
Ich hoffe, der Schwiegervater hat genügend Ablenkung in Form von alkoholhaltigen Getränken gebunkert. Meine letzte Drohung in Richtung dieses Paares war nämlich, wahlweise loszubrüllen und meine Meinung über gewisse Verhaltensweisen lauthals kundzutun oder aber erst mit der Faust auf den Tisch zu hauen und dann loszubrüllen und lauthals … Die dritte Alternative wäre, die beiden am Kragen zu packen und durchzuschütteln. Aber dabei gehen die dann noch kaputt.

Möge die Selbstbeherrschung mit mir sein. Aber nicht für die Zwetschgenknödel!

Zu hülf: Rezept gesucht!

Werte Leserschaft,
heute muss ich ein schier unglaubliches Geständnis machen und um Ihre geschätzte Unterstützung bitten: Ich koche und backe ja gerne und viel und oft – aber mit einer Sache hatte ich noch kein erstes Mal: Gelatine. Jo, Tatsache, an dieses Zeug habe ich mich noch nicht rangetraut. Das ist mir echt SUSPEKT.

Nun begab es sich dieser Tage, dass ich erste gedankliche Vorbereitungen für das diesjährige Nicht-Weihnachten traf. (Was heißt hier „früh“?? Schon mal versucht, Mitte Dezember Backzutaten zu bekommen? Also.) Und da kam mir ein hoffentlich leckeres Rezept für den Atzventzkaffee unter – nur: Das Rezept will Gelatine.

Jetzt kommen Sie ins Spiel: Ich muss das üben. Aber nicht mit dem aufwendigen Originalrezept. Also bitte: Falls Sie ein einfaches, idiotensicheres, leckeres Sonntagsgebäck-Rezept haben, in dem Gelatine verarbeitet wird, das aber ohne drölfzig Zutaten auskommt – dann dürfen Sie mir das gerne verraten! Retten Sie mich! Ich wäre Ihnen sehr verbunden.

Ich schließe Sie dafür auch in meine Nachtgebete ein *hüstel* und lasse Sie optisch an den Ergebnissen teilhaben.

 

Er zaubert wieder.

So oft hat er schon die Blogtüre hinter sich zugeknallt. Dabei hinterlässt er dann immer ein paar verdatterte Gesichter. Einige Zeit später taucht dann doch wieder irgendwo auf.

Willkommen zurück in Bloggerhausen, Zauberer! Schön, Dich wiederzulesen! (Wie war das noch?)

Kram und Zeug und – Zefix!

Könnte freundlicherweise mal jemand das Karussell anhalten? Ich würde gerne aussteigen!

Momentan dürften die Tage gerne mindestens 48 Stunden haben, ich bekomme gerade so gar nichts auf die Reihe. Papierkrams hier, Papierkrams da, und dürfte ich bitte erstmal eine Sache durchdenken, bevor ich das unterschreibe, ja? Ich halte nämlich nichts von hektischen Aktionen, die auch noch mit Geld verbunden sind.

Ich plage mich mit Versicherungen, Krankenkassen (MY ASS!), mehr Versicherungen, Heizungsgezeter, Hin- und Herschreiben, Banksachen (MY … Sie wissen schon!), Zahlenkolonnen und dem ganzen Papierkram ab. Meine eigentliche Arbeit für’s Broterwerbsgeschäft leidet darunter. Der Haushalt sieht aus wie nach einem Tornado, von „gemütlich“ gar nicht zu reden.

In meinem Hirn geht es nur noch: Du musst noch dies und das und selles und jenes, bevor das, aber erst noch das und das hast du auch noch nicht erledigt …

Mitten rein platzte noch die Nachricht von einem Todesfall im Freundeskreis, so dass der MannMitHut und ich auch noch mal eben zu einer Beerdigung sind.

Außerdem wäre es schön, auch noch ein kleines freies Plätzchen im Hirn zu finden, damit ich überhaupt gefühlsmäßig mal im neuen Zuhause ankommen kann. Bisher ist das „Ankommen“ nämlich schlicht von der Menge an Arbeit und ToDos zugeschüttet worden.

Es macht alles gerade überhaupt keinen Spaß.