Prokrastinier mir!

Rauhnächte

Es heißt, in den Rauhnächten* wäre die Trennwand oder der Schleier zwischen der materiellen Welt und der nicht-greifbaren Welt dünner als sonst. Ich glaube zwar nicht, dass jede Nacht für einen Monat in diesem Jahr steht – so logisch und rational funktioniert die spirituelle Seite nicht. Aber es ist schon eine besondere Zeit, in der vielleicht meine Antennen noch empfindlicher sind als sonst.

Jedenfalls, was soll ich davon halten, wenn die Bilder in meinem Kopf mir fast jede Nacht eine bestimmte Person zeigen, die ich noch nicht mal persönlich kenne, sondern nur vom Bildschirm? Irgendwo gibt es da offenbar eine Verbindung, denn wer es ist, ist eindeutig.

Äußerst irritierend finde ich es auch, wenn die Welt der Toten so nahe ist, dass plötzlich mein Vater auftaucht. Der ist nun immerhin schon vor 24 Jahre gestorben.

Und nicht nur das, selbst meine Mutter kam zu einer Versöhnungs-Umarmung vorbei. (Sie wollte mir nach ihrem Tod sehr dringend noch etwas mitteilen. Ich Doof hab sie ins Licht geschickt, statt sie anzuhören. Das ärgert mich bis heute.)

Und von heute Nacht will ich gar nicht erst anfangen, denn das war wieder so episch, dass es nicht zu erzählen ist. Real und surreal gleichzeitig.

Wenn ich nach solchen Ausflügen zurückkehre in die reale Welt und endlich aufwache, bin ich sehr froh, den MannMitHut neben mir zu haben. Der ist dann nämlich meine Erdung. (alles gut, ich bin im sicheren Bett, ich bin zurück, es war ein Traum).

Und zwischendurch gibt es dann mal Träume, bei denen ich mir wünsche, sie würden ewig weitergehen, weil sie … hm …. rrrrrrrr sind.

Scheint, als hätte ich da etwas geerbt aus der weiblichen Vorfahrenlinie. Schon meine Großmutter soll in der Silvesternacht mit ihrem Schemelchen zum Kreuzweg-Horchen gegangen sein. Sagte man mir mal.

 

* Ja, ich bin altmodisch, was die Rechtschreibung des Wortes „rauh“ angeht! Das sieht doch nicht aus ohne h!

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Umbauarbeiten

Hier im Blog so.
Nicht wundern, wenn alles anders aussieht … ich hab ja auch sonst keine Baustellen!

 

Apropos Baustelle – hier passt das so schön hin!

In meiner künftigen Heimat geht nämlich der Kalender anders:

Schild

Helden der Arbeit!!
*kopfschüttelnd ab*

Pläpfchm? Welfe Pläpfchm??

Knacke, knacke, Nüsse knacken,
backe, backe, Kuchen backen,
und dann haben wir entdeckt,
dass es richtig schmeckt!
(Der Nussknacker)

So sehr ja das Weihnachts-Brimborium an mir vorbeigeht, verfalle ich doch jedes Jahr im Dezember dem Baghwan Backwahn. Weil’s Spaß macht! Und weil man lauthals Weihnachtstexte mitsingen kann, zum Beispiel eben beim Nussknacker.
„Wir knacken die Nuss zur Weihnachtsza-hait“ – Bitte sehr, gern geschehen 🙂

Plätzchen2

Dieses Jahr im Angebot:
– Schoko-Früchte-Cookies
(ein All-Time-Fave vom Mann Mit Hut, müssen jedes Jahr)
– Kissinger Plätzchen (Erstversuch, lecker, machma nochma)
– Minz-Schoko-Dingse (Erstversuch, könnten minziger sein,
wird weiter getestet)
– Butterplätzchen und Saure-Sahne-Plätzchen (immer gern gesehen)
– Schwarz-Weiß-Gebäck (… üben wir noch, vor allem die Form)
– Orangen-Marzipan-Mörderteile
(die müssen nächstes Mal wohl nicht mehr sein)
– Rumkugeln (RUMKUGELN, ey!!)
– und schüchtern versteckelt ganz oben: Whisky-Trüffel
(Erstversuch, leider sehr weich, die laufen schon beim Angucken davon …
aber hey, Whisky!)

Ohne Foto, weil derweil absolut im Chaos versunken: Die Küche. Inzwischen wieder begehbar, dafür riecht sie jetzt ganz toll nach den Gewürzen, mit denen ich noch den Glühwein aufgesetzt habe. Ja mei, wenn die ganzen Zutaten doch eh schon da sind, wär doch schade drum!

Oder lieber ’nen Kaffee dazu?