Tiefsinnigkeiten

Rauhnächte

Es heißt, in den Rauhnächten* wäre die Trennwand oder der Schleier zwischen der materiellen Welt und der nicht-greifbaren Welt dünner als sonst. Ich glaube zwar nicht, dass jede Nacht für einen Monat in diesem Jahr steht – so logisch und rational funktioniert die spirituelle Seite nicht. Aber es ist schon eine besondere Zeit, in der vielleicht meine Antennen noch empfindlicher sind als sonst.

Jedenfalls, was soll ich davon halten, wenn die Bilder in meinem Kopf mir fast jede Nacht eine bestimmte Person zeigen, die ich noch nicht mal persönlich kenne, sondern nur vom Bildschirm? Irgendwo gibt es da offenbar eine Verbindung, denn wer es ist, ist eindeutig.

Äußerst irritierend finde ich es auch, wenn die Welt der Toten so nahe ist, dass plötzlich mein Vater auftaucht. Der ist nun immerhin schon vor 24 Jahre gestorben.

Und nicht nur das, selbst meine Mutter kam zu einer Versöhnungs-Umarmung vorbei. (Sie wollte mir nach ihrem Tod sehr dringend noch etwas mitteilen. Ich Doof hab sie ins Licht geschickt, statt sie anzuhören. Das ärgert mich bis heute.)

Und von heute Nacht will ich gar nicht erst anfangen, denn das war wieder so episch, dass es nicht zu erzählen ist. Real und surreal gleichzeitig.

Wenn ich nach solchen Ausflügen zurückkehre in die reale Welt und endlich aufwache, bin ich sehr froh, den MannMitHut neben mir zu haben. Der ist dann nämlich meine Erdung. (alles gut, ich bin im sicheren Bett, ich bin zurück, es war ein Traum).

Und zwischendurch gibt es dann mal Träume, bei denen ich mir wünsche, sie würden ewig weitergehen, weil sie … hm …. rrrrrrrr sind.

Scheint, als hätte ich da etwas geerbt aus der weiblichen Vorfahrenlinie. Schon meine Großmutter soll in der Silvesternacht mit ihrem Schemelchen zum Kreuzweg-Horchen gegangen sein. Sagte man mir mal.

 

* Ja, ich bin altmodisch, was die Rechtschreibung des Wortes „rauh“ angeht! Das sieht doch nicht aus ohne h!

Advertisements

Endzeitstimmung – Edition 2017

Willkommen zum traditionellen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Zugenommen oder abgenommen?
Ab. Und besser verteilt. Aber fast schon sehr ab. Wenn Sie zweimal die Woche Sport- bzw. Tanzunterricht geben und die Meute entertainen – also alles vor- und mitmachen -, dann gehen da schon zweidrei Kilokalorien dabei drauf.

Mehr Geld ausgegeben oder weniger?
Ein Haus ist quasi ein Sparschwein – kannste immer was reinstecken.
Und im Geschäft musste ich nachbuttern.

Mehr bewegt oder weniger?
In der zweiten Jahreshälfte mehr, weil wegen entertainen und so. Ich stelle aber fest, dass mir das sportliche Bewegen „nur für mich“ fehlt. Also die Art von Sport, bei dem ich die Gedanken laufen lassen und dabei sortieren kann.

Der hirnrissigste Plan?
Ich glaube, dieses Jahr gab es keinen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Die Tapezieraktion. Aber nur deshalb, weil ich mit dem Kleister gekleckert habe und dann bin ich in den Klecks reingetreten und – jedenfalls: Jie-ha! Mein Steiß und meine Handgelenke haben es ausgehalten. Hätte aber auch blöd ausgehen können. Und es hat ordentlich gerumst.

Die teuerste Anschaffung?
Gab es dieses Jahr keine. Wo kein Geld ist, kann keines ausgegeben werden.

Das leckerste Essen?
Koche ich meistens selber. Mir schmeckt das „Alltagsessen“. Ich freue mich darüber, was ich alles selbst machen kann. Aber wenn ich einen Favoriten haben müsste: Meine SemmelnNKnödelN! 🙂

Film/Buch/CD?
Ich glaube, die Kategorie kann ich streichen. Okay, jede Menge Fachliteratur, aber sonst gebe ich für Unterhaltung kaum bis kein Geld aus. Interessiert mich alles nicht.

Das beste Konzert?
War nicht das Konzert an sich, sondern das drumrum, in das das Konzert eingebaut war. Hihi, Punkt von der WannaDo-Liste weg.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Sorgen machen.

Die schönste Zeit verbracht mit?
MannMitHut wieder auf Platz eins!
Dicht gefolgt von meiner Business-Buddy und einer Gruppe toller Frauen.

2017 zum ersten Mal getan?
Eine – äh … „Clubveranstaltung“ besucht. Eine mit viel nackter Haut.
Ach ja, und wahlgeholfen.

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Tapeziert. (Eine Wand in der Küche. Ich bin aber ziemlich aus der Übung. DAS konnte ich schon mal besser.)

Drei Dinge, auf die du hättest verzichten können?
Das schwarze Loch, in dem das schöne Geld verschwindet.
Das anhaltende Auf-dem-Zahnfleisch-gehen.
MannMitHut in der Zwickmühle.

Die wichtigste Sache, von der dich jemand überzeugen wollte?
„Gib nicht auf. Da fehlt nicht mehr viel, damit es richtig gut wird.“ Und:
„Bau das Tanzen in Dein Business ein. DA bist Du zuhause!“

Das schönste Geschenk, dass dir jemand gemacht hat?
Meine Business-Buddy ist in mein Leben getreten. Das ist ein ganz wundervolles Geschenk, von wem oder was auch immer.

Der schönste Satz, den dir jemand gesagt hat?
Gesagt hat ihn mir keiner. Er stand auf einem T-Shirt, für das mir die Werbung vor die Nase kam.
Der Teufel flüsterte mir ins Ohr: Gib auf! Diesem Sturm kannst Du nicht standhalten!
Am nächsten Tag flüsterte ich dem Teufel ins Ohr: Unterschätze niemals eine Frau, die im Oktober geboren wurde. Ich BIN der Sturm!
Ja, nur ein doofer T-Shirt-Spruch. Aber mir hat er geholfen, mich an mich selbst zu erinnern. Das Shirt hätte ich gerne.

Das vorherrschende Gefühl 2017?
ÄCHZ!

2017 war mit einem Wort?
AL-TER!?

2. Die interessanteren Fragen:

Auf der (Schulnoten-)Skala von 1 bis 6 – wie war das Jahr?
Eine 3, glaube ich.

Der beste Sex?
Beginnt immer im Kopf.

Der beste Drink?
Immer noch die Lynchburg Lemonade vom MannMitHut!

Das beste Lied?
Ist ein Oldie: Nevermore – Garden Of Gray.

Butter bei die Fische – beichte deine Sünden in diesem Jahr!
Hab ich doch erst … aber gut: Trägheit. Schuldig im Sinne der Anklage.
Und vermutlich Flucht vor Dingen, die ge- und bedacht werden wollen/müssen.

Und was hast du gelernt in diesem Jahr?
Du bist verdammt nochmal nicht allein auf dieser Welt. Andere standen schon an der Hürde, wo Du jetzt bist, und helfen Dir gerne.

Was hast du über dich selbst gelernt?
Es macht mir eben doch was aus, dass ich mich auf meinen Körper nicht mehr ganz so blind verlassen kann. Ich will nicht schwach sein.

Worüber hast du gelacht?
Mit staubtrockenem Humor kriegt man mich immer.
Oft über Twitter-Tweets, aber auch über Situationskomik.

Wer oder was hat dich inspiriert?
Mein NähHandarbeitszimmer. Und zwei YT-Entdeckungen in dem Zusammenhang.

Was hat dich überrascht?
Eine Frage, die mir kürzlich erst jemand gestellt hat. Die war gut gezielt, hat mich überrascht, nachdenklich gemacht und ich habe noch keine Antwort darauf.

Wovon darf das nächste Jahr mehr haben?
Geld. Immer noch.
Auftrieb und Antrieb.
Wohnlichkeit in den eigenen vier Wänden.
Inspirationen und Ideen.

Und was kann wegbleiben?
Unsicherheit und Zukunftsangst.

Das Jahr wäre nicht vollständig gewesen ohne was?
Einkauf beim Stoff-Dealer des Vertrauens (Stoffe zum Nähen, ze-fix!) und auf dem Stoffmarkt.

3. Die tiefsinnige Variante:

Du hast die Möglichkeit, zu deinem 10jährigen Ich zurückzureisen. Was sagst du ihm über das Jahr 2017?
Mädchen, 2017 wirst Du weiter gegen den Strom schwimmen. Du wirst aufgeben wollen, Du wirst Stromschnellen haben, Du wirst keine Kraft mehr haben. Und trotzdem machst Du weiter. Irgendwann stellst Du erstaunt fest, dass Du Dein Alter Ego fast verbannt hast und fragst Dich, wann und warum eigentlich …
Aber Du erlebst auch, dass andere Menschen Dich als Vorbild haben und von Dir lernen wollen.

2017 war?
Auszuhalten.

2018 wird?
Hoffentlich energiegeladener. Der erste Ansatz ist immrhin schon da.

7 Todsünden

Hier gesehen und von hier kommts.

Zorn
(Einer meiner Lieblingssätze: Die Hölle ist nichts gegen den Zorn einer Frau!)

1. Würdest du je einen anderen Menschen schlagen?
Ja! Zum Beispiel, wenn es darum geht, Schwächere zu verteidigen. Und ich schließe andere Gegebenheiten nicht aus. Außer Affekt und Selbstbestätigung.
(Ich muss echt mal aufschreiben, wie das mit der Handtaschenräuberin war.)

2. Was ist dein persönliches Lieblingsärgernis?
Ungezogene Kinder Menschen, Unpünktlichkeit, mir Sachen zu unterstellen.

3. Würdest du gegen jemanden einen Groll hegen? Oder kannst du es einfach loslassen?
Ich kann gut und ausdauernd Groll hegen. Es gibt wenige, aber manche Dinge verzeihe ich nicht.

————–

Trägheit

4. Kannst du etwas nennen, das du jeden Tag tun solltest, aber was du trotzdem nicht tust?
Den Tag strukturieren und überblicken. In die Pötte kommen.
(Schuldig im Sinne der Anklage.)

5. Wann hast du zum letzten Mal eine faule Ausrede gemacht?
Vor ein paar Wochen.

6. Wie lange hast du heute Morgen die Schlummertaste gedrückt?
Ich habe keine Schlummertaste und bin sowieso grundsätzlich vor dem Wecker hellwach.

————–

Völlerei

7. Isst du Fleisch?
Jep. Drei-, viermal pro Woche und am Wochenende bestimmt. Ich kann nicht ohne.

8. Wie viel Alkohol hast du zu einem gegebenen Zeitpunkt getrunken?
Wenig. Alkohol macht fett. Ich bleibe außerdem gerne Herrin meiner Sinne und Handlungen. Aber ein gelegentliches Glas Bier oder Wein oder Whisky oder Lynchburg oder Kilkenny ist schon in Ordnung.

9. Was isst du am liebsten: Süßigkeiten, fetthaltige oder salzige Lebensmittel?
Alles?! Ich esse halt gerne. Okay, fett muss nicht unbedingt sein.

————–

Geiz

10. Wie viele Kreditkarten hast du?
Keine. Ich zahle am liebsten immer noch bar und lebe nicht über meine Verhältnisse.

11. Was würdest du mit einer Million Euro tun?
Versuchen, sie zu vermehren. Eine Million reicht nicht ganz für Haus UND alles andere.

12. Würdest du lieber reich oder berühmt sein?
Reich. Definitiv.

————-

Stolz

13. Ärgerst du dich, wenn du den ersten Platz nicht erlangst?
Nö, nicht unbedingt. Ist es das wert, dafür Energie zu verschwenden?

14. Würdest du mogeln, um eine bessere Note zu bekommen?
Nö, warum? Ich wüsste ja dann, dass die Note auf Sand gebaut wäre ….

15. Worauf bist du wirklich stolz?
Das Risiko Selbständigkeit eingegangen zu sein.
Nicht im Sumpf meiner Kindheit geblieben zu sein. (DAS hätte richtig schiefgehen können.)
Einen Körper zu haben, der mein Alter nicht verrät.

————-

Wollust

16. Wie viele Menschen haben dich nackt gesehen (außer Familie, Ärzte, usw.)?
Och, schon ein paar. In der Sauna sind ja normalerweise alle nackt. Und siehe 15./letzter Satz.

17. Was ist dein Lieblingskörperteil an anderen Menschen?
Bei Männern? Gucke ich erst auf die Haare, dann ins Gesicht/in die Augen und dann auf die Hände.  Wenn es gefällt und dann noch der Rest durchtrainiert ist … weia.
Allgemein? Hirn!

18. Hat je eine Prostituierte dich angemacht?
Äh, nö.

————

Neid

19. Welches Objekt hat ein Freund von dir, das Du auch für dich selbst haben willst?
Fällt mir jetzt auch nach längerem Nachdenken nichts dazu ein.

20. Wer würdest du am liebsten sein, wenn du jemand anders sein könntest?
Die Person, die ich gerne wäre. Mit den Erfolgen und erfüllten Träumen, die ich mir vorstelle. Mit Kraft/Kondition (Parkour anyone?), Gelassenheit, Wissen und sehr viel mehr Zeit für das, was ich gerne tue.

21. Welches physische Attribut würdest du an dir selbst ändern?
Wie wohl viele Frauen hätte ich gerne mehr Oberweite. NurnBüsschn!
Und schönere, schlankere, elegantere Hände mit schönen Fingernägeln.
(Wenn ich darüber klage, tröstet mich der MannMitHut immer mit dem Satz: „Dafür können Deine Hände mit einer Bohrmaschine umgehen!“ Joah, auch was wert.)

 
So, nun habe ich Sie wieder tief ins Nähkästchen blicken lassen.

10 Fakten

Auf gut Glück einmal in die Über mich-Kiste hineingegriffen und ein paar Dinge hervorgekramt. Mir ist gerade so danach.

1. Ich mag keinen Spinat, keinen Kürbis und keinen Spargel und kann außerdem keine rohen Tomaten essen.

2. Meine Küche hat weder Mikrowelle noch Geschirrspüler, noch Dunstabzug. Und ich vermisse das alles auch nicht bzw. verweigere es.

3. In meinem Schrank befinden sich Klamotten, die mindestens alle zwei, drei Wochen trage, die entsprechend oft gewaschen werden und nach mehr als 15 Jahren trotzdem noch fast wie neu sind.

4. Ich bin nicht eifersüchtig und klette nicht. Das hat bei mindestens einem Mann schon für erhebliche Irritation gesorgt, weil er diese  Selbstsicherheit nicht glauben konnte.

5. Ich habe für mich bereits festgelegt, wie meine Beerdigung einmal organisiert werden soll, bis hin zur Musik. Allerdings habe ich absolut keine Eile mit dem Sterben.

6. Ich habe nur extrem wenige, punktuelle Erinnerungen an die Zeit vor meinem 10. Lebensjahr.

7. Es gibt Verhaltensmomente bei anderen Menschen, insbesondere in Verbindung mit Alkohol, die mich triggern und fast panisch die Flucht ergreifen lassen. Ich weiß genau, was dann in mir passiert, kann es aber anderen nicht erklären.

8. Ich musste als Kind einmal als lebendes Schutzschild herhalten. Innerhalb der engsten Familie.

9. Wenn Zeitreisen möglich wären, würde ich zu gerne durch die Vergangenheit reisen und gucken, wie das alles so war, zum Beispiel so vor 65 Millionen Jahren, vor 2.000 Jahren, vor 30.000 Jahren, vor 10.000 Jahren. Ach was, ich würde alles gucken gehen.

10. An manchen Stellen fällt mir das räumliche Denken schwer. Deshalb kann ich keine lange Strecke rückwärts mit dem Auto fahren, muss mich beim Einparken sehr konzentrieren und kann die sogenannte gebundene Rotation des Mondes nur mit Anstrengung verstehen bzw. muss sie mir jedes Mal neu erklären (lassen).

Bonus:
11. Ich bin überzeugt, dass es die Menschheit schaffen wird, sich innerhalb der nächsten höchstens 100 Jahre selbst auszurotten. Wir werden als Spezies einfach eingehen. Der Planet wird uns nicht vermissen und uns nicht nachweinen.

Endzeitstimmung – Edition 2016

So, auch dieses Jahr, auch hier wieder. Mal sehen, wie es so war …

Zugenommen oder abgenommen?
Sehr gut gehalten, würde ich sagen. Ich weiß ja, wie es geht.  🙂

Mehr Geld ausgegeben oder weniger?
Immer noch mehr. Da waren so ein paar bescheuerte ungeplante Sachen wie eine Brandsanierung und ein neues Auto und einige neue Versicherungen. Knöppe nehmen die alle nicht. Ach ja, und die Küche. Und ein bisschen wohnlich machen wollte ich es dann doch auch.

Mehr bewegt oder weniger?
Insgesamt wohl mehr. Bei unseren 4 Stockwerken brauche ich keinen Stepper. Aber so rein sportiv gesehen war es doch ein bisschen wenig.

Der hirnrissigste Plan?
Erst spontan einen Tanzauftritt zusagen und dann denken „Choreo? Struktur? Musikauswahl? Och, hat doch noch Zeit.“

Die gefährlichste Unternehmung?
Manchmal sind es Kleinigkeiten. Bei mir ein Putzeimer, den ich drei Stufen tiefer auf die Kellertreppe stellen wollte. „Nimmste nachher mit runter.“ Blöderweise hatte das Gleichgewicht gerade Pause und es fehlte nicht viel, dass ich kopfüber einen im wahrsten Sinne des Wortes mörderischen Abgang gemacht hätte.

Die teuerste Anschaffung?
Steht diesmal in der Garage.

Das leckerste Essen?
Da waren kürzlich einige sauleckere Rinderrouladen! Ach ja, und mein Lieblingssalat beim Griechen.

Film/Buch/CD?
Nö, auch nicht 2016.

Das beste Konzert?
Ich war tatsächlich auf keinem einzigen Konzert in diesem Jahr? Kann das sein??

Die meiste Zeit verbracht mit?
Gedanken machen.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Wie immer mit dem MannMitHut!
Und auch diesmal mit Handarbeiten und mit der Strickmädelsrunde.

2016 zum ersten Mal getan?
Ein Hochbeet gebaut. Eine Katze beerdigt.

2016 nach langer Zeit wieder getan?
Eine Katze im Arm gehalten, während sie zum letzten Mal einschlief.

Drei Dinge, auf die du hättest verzichten können?
Die altersschwache Pumpe, den Kellerbrand und die Folgen, Geldsorgen.

Die wichtigste Sache, von der dich jemand überzeugen wollte?
„Komm, lass uns das zusammen machen. Wir drei ergänzen uns perfekt!“

Das schönste Geschenk, dass dir jemand gemacht hat?
Mit einer Massage (bzw. einem Gutschein dafür) kriegt man mich immer.

Der schönste Satz, den dir jemand gesagt hat?
„Es ist alles nicht so schlimm, wie es jetzt aussieht. Alles überschaubar.“

Das vorherrschende Gefühl 2016?
Trotz allem: Dankbarkeit. Und doch auch: Frustration.

2016 war mit einem Wort drei Worten?
Einfach können andere.

 

2. Die interessanteren Fragen:

Auf der (Schulnoten-)Skala von 1 bis 6 – wie war das Jahr?
Eine 3 – mit Tendenz zur 4. Leider …

Der beste Sex?
Morgens.  😉

Der beste Drink?
Lühlein! Selbermacht!

Das beste Lied?
Schandmaul – Der Teufel hat den Schnaps gemacht
(Sorry, ich kann halt nur SaufTrinklieder)

Und J.B.O. – Panzer Dance

Butter bei die Fische – beichte deine Sünden in diesem Jahr!
Ich gestehe Schlendrian und Selbstsucht …

Und was hast du gelernt in diesem Jahr?
Von selber wird nix, du musst schon anpacken.

Was hast du über dich selbst gelernt?
Kuck an, ich stell mich ja doch gerne vor Leute hin und erzähle ihnen was. Macht Spaß!

Worüber hast du gelacht?
Über Wortwitz, staubtrockenen Humor und liebevolle Seitenhiebe vom MannMitHut.

Wer oder was hat dich inspiriert?
Immer wieder Bloggerhausen. Und ein paar Menschen, die ich in diesem Jahr kennengelernt habe.

Was hat dich überrascht?
Die liebevolle Art, mit der mein Bruder seinen Sohn großzieht.

Wovon darf das nächste Jahr mehr haben?
Geld. (Entschuldigung, ja, Geld ist nicht alles, aber ich hasse es, spitz auf Knopf leben zu müssen).
Neue Menschen in meinem Leben.
Und Ruhe im Sinne von „ruhiger Fluss“.
Ach und: Ausgehen. Mir wäre mal wieder so nach Cocktails oder nach Irish Pub! Aufbrezeln und tanzen!

Und was kann wegbleiben?
Nerviger Kleinkram. Und alles, was mich ausbremst.

Das Jahr wäre nicht vollständig gewesen ohne was?
*grins* Besuch auf dem Stoffmarkt.

 

3. Die tiefsinnige Variante:

Du hast die Möglichkeit, zu deinem 10jährigen Ich zurückzureisen. Was sagst du ihm über das Jahr 2016?
Armes Kleines, der Neid auf alle, die es besser haben als du, vor allem auf deine Brüder, frisst dich auf, nicht wahr? Ich verrate dir was: 2016 wirst du erleben, dass deine Brüder neidisch auf dich gucken. Weil du was erreicht hast, es besser gemacht hast und einiges hast, was sie nicht haben.

2016 war?
Anstrengend, energieraubend und streckenweise ziemlich kotzig.

2017 wird?
Arbeitsreich, aber hoffentlich positiver und erfolgreicher.

Nochmal 11 Fragen

Frau Novemberregen hat in ihrem Blog 11 Fragen beantwortet und gleichzeitig elf neue Fragen zur freien Verfügung gestellt. Und weil es so schön passt, bediene ich mich dort. Also, 11 Fragen:

1. Wie geht es Ihnen heute?
Mau … ich hatte heute ein langes Gespräch mit einem Bekannten, das mit vielen Gedanken und Feedbacks in Sachen Selbständigkeit verbunden war. Und mein Ego braucht jetzt erstmal Schokolade!

2. Wie finden Sie die Sache mit Pokémon-Go?
Das geht an mir vorbei – aber wenn es dazu beiträgt, dass viele Menschen viel draußen zu Fuß unterwegs sind, warum nicht. Sie sollten halt nur auf Autos, Laternenpfähle, Entgegenkommende etc. achten …

3. Haben Sie Pläne für das kommende Wochenende?
Viele. So viele, dass ich vor lauter Plänen wohl wieder nichts anfangen werde. Da ist eine Gartenhütte aufzubauen. Und ein Plan für den Herbst zu machen.

4. Was machen Sie, wenn Sie nicht schlafen können?
Ich suche mir eine Doku, die mich in den Schlaf redet. Vorzugsweise mit den Wörtern „Relativitätstheorie“, „Dunkle Materie“ oder „Raumzeit“.

5. Haben Sie schonmal die ISS vorbeifliegen sehen?
Nein. Ich gucke zwar oft, wann sie zu sehen ist, aber entweder ich verpeile das dann oder es hat Wolken.

6. Wie ist das bei Ihnen mit Vertrauen: Vorauskasse oder auf Rechnung?
Halbehalbe. Anzahlung bitte, sonst fange ich nicht an zu arbeiten. Aber bis jetzt wurde noch jede Rechnung bezahlt.

7. Also wenn wir jetzt zum Karaoke gehen, welches Lied singen Sie dann auf jeden Fall?
Vielleicht „Ich und ein Fass voller Wein“ von Versengold. Aber ich sollte besser nicht singen. Es sei denn, Sie wollen die Gäste loswerden.

8. Worüber machen Sie sich gerade Sorgen?
Dass ich alles gebacken kriege, ohne selber dabei Schaden zu nehmen.

9. Welche Chipssorte finden Sie am besten?
Chio Chips Hot Peperoni! Nur die! Keine anderen!

10. Wahlrecht ab 16, ja oder nein?
Nein!? Wählen gehen bedeutet doch zumindest in etwa und ungefähr zu wissen, was man da tut? Eher Wahlrecht ab 21 oder so …

11. Welchen Luxus leisten Sie sich?
Siehe hier. Und alles, was damit zusammenhängt. Anfang September ist wieder Stoffmarkt in Ludwigshafen *hibbel*