Lea …

Huch! Wer sind Sie? Haben Sie was zu essen dabei? Ach so, ja – mein Name ist Lea. Auch genannt „die Quantenkatze“. Ja nu, ich bin halt wuselig. Gerade sitze ich noch da, gucken Sie nochmal hin, bin ich schon ganz woanders. Ich bin die Neue bei AnnJ und dem MannMitHut.

War ein bisschen unglücklich, der Start hier im Haus. Allein schon die Autofahrt, peinliche Panne … ist mir doch glatt ein Malheur passiert! Aber meine Nerven – mit dreizehn Katzenjahren ist man halt auch nicht mehr so stressresistent. Vierzehn Tage auf einer Quarantänestation in einem Tierheim, dann hab ich auch noch meine Schwester verloren *schnüff* – und wissen Sie, warum wir nach so langer Zeit gehen mussten? Weil es im alten Zuhause zweibeinigen Nachwuchs hatte. Da darf man dann als Katze auch schon mal durch den Wind sein.

Dann kommt man in ein neues Zuhause, die Zweibeiner sind so lieb – und plötzlich steht einem da so eine rabenschwarze, voluminöse, riesige Kätzin gegenüber. Die auch noch schlecht gelaunt ist. Dann waren wir schon zwei schlecht gelaunte Katzen.

Inzwischen geht’s einigermaßen. „Guten Tag“ und „Guten Weg“ auf kätzisch – das funktioniert schon. Ansonsten kuriere ich erstmal meine Zipperlein aus und versuche, wieder in ein geordnetes Leben zu finden. Was die Micky zu viel hat, hab ich zu wenig auf den Rippen. Ich muss ein bisschen was nachholen. Schlaf. Und Essen. Haben Sie was zu essen für mich dabei?

Aber was ich schon ganz toll kann: Die Zweibeiner nachts um drei Uhr aus dem Schlaf wuseln! Türgriffe sind schon eine tolle Sache – drücke ich die runter, geht die Zimmertür auf! Echt jetzt mal!

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